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++ Baruth: Werk der Urstromquelle scheint gerettet ++ Wählt Großbeeren Bürgermeister Borstel ab? ++ Wolf reißt Schafe in Luckenwalde

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
während ich das hier schreibe, esse ich Eis. Und damit sind wir schon bei den unschlagbaren Argumenten für den Beginn der wärmeren Jahreszeit. Ich will hier deshalb gar nicht darüber lamentieren, ob es zu kalt oder warm, zu sonnig oder zu regnerisch ist - ich sitze still für mich und genieße. Den Eisdielen der Region sei Dank - zum Glück haben wir ja auch in der Hinsicht einiges zu bieten.
Zu bieten haben wir diesmal in unserem Newsletter glücklicherweise auch gute oder zumindest optimistische Nachrichten. Wie aus Baruth. Vor kurzem noch schien es, dass mehr als 200 Arbeitskräfte unverschuldet auf der Straße stehen werden - nun zeichnet sich eine Lösung ab, wie meine Kollegin Jutta Abromeit hier aufgeschrieben hat.
Und dann blicke ich mal kurz in die Zukunft und deshalb in Richtung Großbeeren. Dort werden die Einwohner am Sonntag über die Zukunft ihres Bürgermeisters entscheiden (also über seine berufliche). Wird da bald ein Chefsessel in dem Rathaus einer prosperierenden Kommune frei? Ich weiß es nicht, ich wage nicht mal eine Prognose. Aber eine Aufforderung möchte ich loswerden: Gehen Sie, liebe Großbeerener, zur Abstimmung. Nicht, weil ich von Ihnen gern ein bestimmtes Ergebnis hätte, sondern weil das Stimmergebnis mit zunehmender Beteiligung immer aussagekräftiger wird. Ohne es mit dem Pathos übertreiben zu wollen: Es geht um die Zukunft von Großbeeren.
Und ansonsten geht es - um das Wochenende. Und wie immer geben wir Ihnen in unserem Newsletter wieder Tipps für Ihre Freizeit. Genießen Sie die freien Tage!
Herzliche Grüße,
Ihr Ekkehard Freytag
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Alles neu macht der Mai - das gilt auch für Ihre digitale MAZ. Wir sind sehr froh und auch ein bisschen stolz, Ihnen unseren neu gestalteten Internetauftritt präsentieren zu dürfen. Passend dazu erleben Sie auch diesen Newsletter im modernen “Look & Feel”. Auch die neue Nachrichten-App der MAZ ist verfügbar. Falls Sie über ein Apple-Gerät verfügen, geht es zum Download hier entlang. Für Android-Geräte finden Sie den Link hier.
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Großbeeren: Abwahl-Verfahren am 22. Mai

Schlammschlacht vor dem Bürgerentscheid
Neue Vorwürfe gegen Bürgermeister Tobias Borstel
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Die Corona-Lage am 19. Mai

Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 244,6 (vor einer Woche 491,6) in Dahme-Spreewald
  • 227,9 (vor einer Woche 345,7) in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 36 Prozent
  • Teltow-Fläming: 36 Prozent
Seit Beginn der Woche wurden 205 Neuinfektionen in Teltow-Fläming gemeldet. In Dahme-Spreewald waren es 337 Neuinfektionen, ein Patient befindet sich in intensivmedizinscher Behandlung.
In TF stellt die Impfpflicht 85 Einrichtungen vor personelle Probleme
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Neues vom BER

Landkreis Dahme-Spreewald beschließt einheitlichen Flughafentarif für Taxis am BER
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Die Nachrichten der Woche

Urstromquelle Baruth: Werk scheint gerettet - Investor vor Ort
Milina K.: Neue Gerüchte um Tatverdächtigen im Luckenwalder Vermisstenfall
Wildau: Mögliche Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 28. August
Luckenwalde: Wolf reißt drei Schafe auf Wohngrundstück im Lehmhufenweg
Odeg-Geschäftsführer Lars Gehrke in KW: „Situation um Abstellkapazitäten eine Katastrophe“
Sieben Höfe und Agrarunternehmen sind bei der Landpartie am 11. und 12. Juni in TF mit dabei
Verein „Stubenrausch“ organisiert seit 15 Jahren das Bergfunk-Open-Air
Bruce Springsteen-Fan Jörg Mehlow hofft auf Start der nächsten Tournee
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Aufreger der Woche

Vom Güterbahnhof ist nur noch ein Schuttberg übrig. Foto: Jutta Abromeit
Vom Güterbahnhof ist nur noch ein Schuttberg übrig. Foto: Jutta Abromeit
In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Dieses Mal geht es um eine Geschichte in Zossen: Dort ist seit wenigen Tagen nichts mehr übrig vom mehr als 100 Jahre alten Güterbahnhof. Er fiel dem Ausbau der Dresdener Bahn zum Opfer. Einige Einwohner zweifeln nun daran, ob der Abriss rechtens war. Darunter Erlebnisbahn-Geschäftsführer Jörn C. Schneider. Der langjährige Stadtverordnete Carsten Preuß (Linke) sagt: “Hier ist zu prüfen, wer für den Abriss verantwortlich ist und warum er nicht gestoppt wurde.” MAZ-Reporterin Jutta Abromeit hat in dieser Sache recherchiert.
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Bild der Woche

Teilnehmer des Kultur-Projekts in Rangsdorf. Foto: Udo Böhlefeld
Teilnehmer des Kultur-Projekts in Rangsdorf. Foto: Udo Böhlefeld
Schulprojekt “Wir machen Theater”: An Rangsdorfer Fontane-Gymnasium stellen die Schülerinnen und Schüler derzeit ein besonderes Projekt auf die Beine.  Im Zentrum steht das Thema „Fremd sein“. Gemeinsam haben die rund 15 Schülerinnen und Schüler sich über die letzten Monate Gedanken gemacht, wo und wie man sich fremd fühlt. Fremde Sprache, neue und deshalb ebenfalls fremde Erfahrungen in der Familie, mit dem eigenen Körper oder natürlich ein Auslandsaufenthalt stehen im Mittelpunkt der einzelnen Szenen, die die Schüler so entwickelt haben. Unter Anleitung der gebürtigen Kanadierin Kimberley Nelson, die aus dem Theaterfach kommt und die die Rund-um-Betreuung im Darstellenden Spiel übernommen hat, lernten die Schüler alles, was zu einem Theaterspiel gehört. Im 23. Juni soll man das Ergebnis auf der Bühne sehen können. MAZ-Reporter Udo Böhlefeld hat die Jugendlichen besucht, dabei ist auch das Bild von Regisseurin Kimberley Nelson (l.), den beiden Darstellerinnen Fartuun Abdullahi und Trizah Wangari und Lehrerin Irene Altenburg entstanden.
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Der Wetterausblick

Blauer Himmel über dem Rangsdorfer See. Foto: Udo Böhlefeld
Blauer Himmel über dem Rangsdorfer See. Foto: Udo Böhlefeld
Sommerliche Tage liegen hinter uns. Dieses Wochenende stehen uns nun ein Temperaturrückgang, wechselhaftes Wetter und Gewitter mit Unwetterpotenzial bevor, so MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs. Der Freitag startet aber noch freundlich und bringt Temperaturen bis zu 28 Grad mit sich. Am Abend gibt es Schauer und Gewitter. Am Sonnabend erwartet uns dann ein Mix aus Sonne und Wolken. Es gibt noch einzelne Schauer. Der Wind weht mäßig bis frisch, zeitweise mit Böen, teils auch Sturmböen. Mit 18 bis 20 Grad wird es deutlich kühler. Der Sonntag bringt uns dann erneut wechselnde Bewölkung. Mit 17 bis 19 Grad wird es noch einen Tick kühler. Wie sich das Wetter weiter entwickelt und was der Siebenschläfertag verrät, können Sie im regionalen Wetterbericht nachlesen.
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Wohin am Wochenende?

Wochenende in Sicht! Und das Programm haben Sie sogar schon zur Hand. Wir haben wieder ein paar Ideen für Ausflüge und Veranstaltungen für Sie zusammengestellt:
Die alte Wassermühle in Knippelsdorf. Foto: Gertraud Behrendt
Die alte Wassermühle in Knippelsdorf. Foto: Gertraud Behrendt
Wir starten mit unserer MAZ-Wanderung der Woche. Diesmal geht es per Rad auf die Kohle-Wind- Wasser-Tour von Bärwalde Richtung Herzberg. Unterwegs gibt es zahlreiche Gedenksteine, Mühlen und das Schloss Wiepersdorf zu sehen.
Das Thema Wandern steht dieses Wochenende sowieso hoch im Kurs. Auf dem Regionalwanderweg Baruther Linie werden am Sonntag verschiedene Wanderungen angeboten, die je nach Lust und Kondition erlebt werden können. Es werden Touren für Langläufer, Selbstläufer und Einsteiger angeboten. Angesteuert wird bei allen Ausflügen übrigens das Stadt-Café in Zossen.
Brötchen und ein heißer Ingwertee zum Brunch am Bestensee. Foto: Larissa Kahr
Brötchen und ein heißer Ingwertee zum Brunch am Bestensee. Foto: Larissa Kahr
Wenn Sie mal ganz entspannt in den Tag starten wollen, geht das wunderbar bei einem ausgiebigen Frühstück. Wir haben da ein paar leckere Adressen im Dahmeland für Sie zusammengestellt.
Im Süden des LDS kann man in den kommenden Wochen außerdem Kunst unter freiem Himmel genießen - die zehnte Auflage der Spektrale hat begonnen. Zu sehen sind unterschiedliche Installationen und Kunstwerke von Künstlern aus der Region.
Das regionale Kinoprogramm, unseren Ausstellungsüberblick für LDS und TF und unsere Wochenend-Highlights sind natürlich auch wieder mit dabei:
Das ist los am Wochenende
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Leute, Leute

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen jede Woche Menschen aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, die besondere Geschichten zu erzählen haben, die sich in der Region engagieren oder ungewöhnliche Projekte in die Tat umsetzen: 
Stangenhagen: Zwillinge Hans Drewske und Grete Kühl feiern 90. Geburtstag
Dirk Pehnert aus Kummersdorf-Alexanderdorf ist Unternehmer, Gemeindevertreter und DJ
Harald Fuchs aus Friedersdorf liebt Sport, Reisen, Musik
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Unsere Feuerwehr

Mit der Serie „Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Feuerwehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. In dieser Woche hat MAZ-Reporterin Andrea von Fournier bei den Kameradinnen und Kameraden in Blankenfelde vorbeigeschaut:
Wehr ist mit moderner Einsatztechnik ausgestattet
„First Responder“-Einheit einzigartig im Landkreis
Stellvertretender Wehrleiter, Dirk Gieseler, im Gespräch
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Made in LDS

Eine Idee aus KW bei der Sendung auf Vox. Foto: RTL/Bernd-Michael Maurer
Eine Idee aus KW bei der Sendung auf Vox. Foto: RTL/Bernd-Michael Maurer
Die Fernsehshow “Höhle der Löwen” hat schon mehreren Unternehmern aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming den Durchbruch gebracht. Auch am Montagabend ging es für einen Gründer aus der Region um alles: Florian Dyballa, 31 Jahre alt und Königs Wusterhausener, war mit seiner Firma Aivy in die Sendung gekommen – und sicherte sich glatt einen der begehrten Löwen-Deals.
Das Produkt, mit dem Dyballa und seine drei Mitgründer überzeugten, könnte den Prozess von Job-Bewerbungen revolutionieren. So sehen es zumindest die Aivy-Gründer selbst. Denn das Unternehmen hat eine App entwickelt, mit der Bewerber eine Art Persönlichkeitsprofil von sich erstellen können – und zwar spielerisch. MAZ-Reporter Oliver Fischer hat sich das Ganze  genauer erklären lassen.
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