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Dämpfer für SPD-Politiker Erik Stohn ++ Ein Jahr BER ++ "Facettenreich" aus KW bei "The Voice of Germany"

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, 
schön, dass Sie wieder bei uns sind. So viel vorneweg: Weiterlesen lohnt sich. 
In dieser Woche war auch ohne Sturm einiges in Bewegung. Beispielsweise bei mir im Büro. Da saß Erik Stohn. Ex-Generalsekretär der brandenburgischen SPD, Ex-Fraktionsvorsitzender im Landtag. Er war verärgert. Nachdem er öffentlichkeitswirksam als Fraktionschef abserviert worden war, konnte das niemanden überraschen. Was dagegen überraschend war, dass er in dem Interview, das er mir gab, keinen Hehl daraus machte, eben verärgert, ja sogar verletzt zu sein.  
Von Politikern sind wir anderes gewohnt. Nämlich das Dichthalten, das Wegschweigen. Doch auch das dickste Fell reicht für manches offenbar nicht aus. Und deshalb hat Erik Stohn gesagt, wie es ihm geht. Damit hat er es sich in seiner Partei vermutlich nicht leichter gemacht. Aber er hat uns einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Und der alte Spruch vom “Feind – Erzfeind – Parteifreund" ist wohl um einiges wahrer, als mancher dachte. 
Aber es ist ja nicht alles Politik. Wir konnten zuletzt ebenso über einen Plattbodensegler auf dem Rangsdorfer See berichten (was es nicht alles gibt). Und im Übrigen ist Herbst. Wer noch mal sehen will, wie Blätter leuchten können, der soll das Wochenende dazu nutzen – unser Wetterexperte sagt uns gutes Baumleuchtewetter voraus (also Sonnenschein). 
Vergessen dürfen wir auch ein Geburtstagskind nicht: den BER. Ein Kerzlein steht nun auf seiner Geburtstagstorte, und es gibt weiter viel vom und zum Großflughafen zu berichten. Aber zunächst: Herzlichen Glückwunsch, du bist jetzt in der Welt und ob wir wollen oder nicht - wir leben mit dir.
Nun wünsche ich gute Unterhaltung mit unserem Newsletter. 
Herzliche Grüße,  
Ihr Ekkehard Freytag 
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann können Sie gern direkt Kontakt mit mir aufnehmen. Sie erreichen mich unter ekkehard.freytag@maz-online.de 
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Corona-Überblick

Die Zahl der Corona-Infektionen in Brandenburg steigt weiter. In dieser Woche wurden an zwei Tagen im Land mehr als 600 Fälle registriert. Teltow-Fläming liegt bei der Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile über dem Brandenburger Durchschnitt.
Es gibt aber auch gute Nachrichten in Zusammenhang mit Corona: Zum Beispiel vom Tourismusverband Fläming: Durch die Pandemie verzichten viele auf Fernreisen und machen lieber Urlaub in Deutschland. Für die Region bedeutet das steigende Touristenzahlen und ausgebuchte Ferienhäuser.
Sollen auch kleinere Kinder gegen das Coronavirus geimpft werden? Diese Frage beschäftigt seit Wochen nicht nur die Ständige Impfkommission (Stiko), sondern auch viele Eltern. Eine Ärztin aus Blankenfelde-Mahlow hat bei Kindern ab zwölf Jahren bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Der Stand zur Corona-Lage am 28. Oktober
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 92,3 in Dahme-Spreewald
  • 110,2 in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 28,57 Prozent
  • Teltow-Fläming: 0 Prozent
Seit Montag sind in Dahme-Spreewald insgesamt 114 neue Corona-Infektionen gemeldet worden, in Teltow-Fläming waren es 131 neue Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb in beiden Landkreisen unverändert. In Teltow-Fläming sind derzeit zwei Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung in Dahme-Spreewald sind es drei Patienten. Keiner von ihnen muss derzeit beatmet werden.
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Neues vom BER

Ein Jahr BER: Erst Leere im Lockdown - dann Ferienchaos im Herbst
Dahlewitzer spüren steigende Flugzahlen deutlich
Winterflugplan: Vom BER nonstop nach Dubai, Katar, Singapur und New York
BER: United Airlines fliegt ab 7. Mai direkt von Berlin nach Washington
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Die Nachrichten der Woche

LDS und TF bleiben starke Wirtschaftsstandorte
Wir haben mit den Siegmund Trebschuh und Gerhard Janßen - den Wirtschaftsförderern von Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald - über die aktuelle Wirtschaftslage in der Region gesprochen. Die beiden Landkreise zählen zu den wachstumsstärksten in ganz Deutschland. Welche Herausforderungen durch Bauboom, Flughafen und Corona entstehen, haben Sie in Gesprächen mit MAZ-Reporter Oliver Fischer erläutert.
Der Fall Milina K.: Bürger suchen in Gruppen täglich nach der vermissten 22-Jährigen
Erik Stohn rechnet mit Nachfolger ab: „Man empfindet das schon als Verrat“
Königs Wusterhausens Bürgermeisterin Wiezorek: „Ich nehme eine große Erleichterung wahr“
Dahme-Spreewald: Immer längere Wartezeiten und höhere Preise im Handwerk
LDS und TF: Bonava nutzt Bauboom für attraktive Quartiere südlich Berlins
Teltow-Fläming mietet Halle bei Jüterbog als Lager für Elektrozäune gegen Afrikanische Schweinepest
GVZ Großbeeren: Eine Erfolgsstory an der B 101
„Newtopia“-Gelände in Zeesen: Eigentümer und Stadt wollen lebendiges Quartier
Mutter Natalie (36) ist an Blutkrebs erkrankt: Ihre einzige Überlebenschance ist eine Stammzellenspende
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Dieses Mal schauen wir nach Ludwigsfelde: Dort formiert sich derzeit ein Elternprotest. Der Grund ist die neue Kita-Gebührensatzung der Stadt. Die Beitragstabelle wurde dafür überarbeitet und damit die Einkommensgrenze erhöht. Heißt: Wer viel verdient, muss künftig mehr bezahlen. Eine Familie hat das bereits für sich durchgerechnet und fürchtet, nun fast doppelt so viel wie bisher für die Betreuung ihrer Kinder zahlen zu müssen. MAZ-Reporterin Lisa Neugebauer hat mit den Eltern gesprochen und sich die Sache genauer angeschaut:
Extreme Kita-Gebühren? Ludwigsfelder Eltern kritisieren neue Satzung
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Nachrichten-Radar

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Bild der Woche

Matthijs van der Woude mit seinem Boot am Rangsdorfer See. Foto: privat
Matthijs van der Woude mit seinem Boot am Rangsdorfer See. Foto: privat
Der Hingucker auf dem Rangsdorfer See: Matthijs van der Woude ist leidenschaftlicher Segler. Sein Boot, das den Namen “Wat Oars” (friesisch für “Was anderes”) trägt, gehört dabei zu den ungewöhnlichsten, die man auf dem Rangsdorfer See entdecken kann. Es handelt sich um einen sogenannten Plattbodensegler - ein Boot ohne Kiel und mit wenig Tiefgang. Gebaut wurde das Segelboot 1941 - Matthijs van der Woude hat es aufwändig restauriert. Welche Geschichten er bereits mit seinem schwimmenden Untersatz erlebt hat und was das Boot so besonders macht, hat er MAZ-Reporter Udo Böhlefeld erzählt.
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Der Wetterausblick

Sonnige Herbsttage stehen uns bevor. Foto: Anke Hanusik
Sonnige Herbsttage stehen uns bevor. Foto: Anke Hanusik
Ganz am Ende zeigt sich der Oktober dann doch noch von seiner besten Seite. Die vergangenen Tage wurden wir mit viel Sonne und blauem Himmel beglückt. Und MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs hat gute Neuigkeiten: Auch das Wochenende bringt wunderschönes Spätsommerwetter in die Region. Und das kann man Dank der Zeitumstellung sogar eine Stunde länger genießen. Erfreuen Sie sich an diesen schönen Tagen, denn ab kommender Woche geht’s wieder nach unten mit den Temperaturen. Alles rund um die Wochenendprognose und spannende Wetterdaten aus LDS und TF finden Sie wie immer in unserem regionalen Wetterbericht.
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Wohin am Wochenende

Der Countdown bis zum Start ins Wochenende läuft und wir zählen schon einmal die ersten Ideen für die freien Tage auf.
Beim Wandern um Baruth kann man auch Paplitz entdecken. Foto: G. Behrendt
Beim Wandern um Baruth kann man auch Paplitz entdecken. Foto: G. Behrendt
Und die kann man gut zu einem Herbstspaziergang nutzen. Wem das Wandeln zwischen bunten Blättern vor der Haustüre nicht reicht, der kann sich zum Beispiel die malerischen Waldwege rund um Baruth einmal genauer anschauen. MAZ-Wanderexpertin Gertraud Behrendt hat dafür eine passende Tourenempfehlung zusammengestellt.
Apropos Wald: Dazu gibt es auch eine Veranstaltung in Ludwigsfelde. Am Sonntagvormittag veranstaltet der Verein Grünstreifen einen informativen Waldspaziergang. Förster Michael Rippl-Bauermeister wird seine Beobachtungen zum Thema Waldschäden teilen und einordnen. Er will zudem erläutern, inwiefern die Art der Bewirtschaftung die Wälder schwächen oder stärken kann.
Zeit zum Gruseln: Am Wochenende ist Halloween. Foto: Antonia Engel
Zeit zum Gruseln: Am Wochenende ist Halloween. Foto: Antonia Engel
Süßes oder Saures heißt es am Wochenende, denn Halloween steht vor der Tür. Partys für kleine Hexen und Schreckgespenster gibt es zum Beispiel heute im Jugendzentrum Go7 in Luckenwalde, am Samstag in der Walkmühle Woltersdorf und Sonntag im Lido Rangsdorf und Großziethen. Wenn Sie lieber selbst eine kleine Halloween-Party veranstalten wollen, dann schauen Sie sich doch einfach mal unsere Rezept-Tipps für Mumien-Würstchen, Halloween-Muffins und Geisterbowle an.
Und es gibt noch mehr zu entdecken: Blicken Sie einfach in unseren aktuellen Ausstellungsüberblick oder das regionale Kinoprogramm. Und natürlich haben wir hier auch noch einmal ein paar ausgewählte Veranstaltungen für das Wochenende zusammengetragen:
Kultur am Wochenende
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Wussten Sie,...

"Facettenreich" treten bei der Talentshow auf. Foto: ProSiebenSat1
"Facettenreich" treten bei der Talentshow auf. Foto: ProSiebenSat1
dass zwei Königs Wusterhausener groß bei der Sendung “The Voice of Germany” rauskommen wollen? Die Rede ist vom Duo “Facettenreich”. Früher machten sie Gangster-Rap, nun wollen sie mit ruhigeren Songs die Musikwelt erobern. Am Sonntag sind sie in der Castingshow um 20.15 Uhr auf Sat1 zu sehen. Wir sind gespannt, ob sie die prominenten Jurymitglieder Mark Forster, Nico Santos, Sarah Connor und Johannes Oerding von sich überzeugen können.
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Unsere Feuerwehr

Mit der Serie “Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Wehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. Diese Woche haben wir bei den Kameraden in Groß Köris vorbeigeschaut:
Ein junges und aufgeschlossenes Team
Interview: Maik Hagen ist jetzt Vollmitglied bei der Feuerwehr
Feuerwehr Groß Köris besichtigt Kita „Sonnenschein“
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Mahlzeit!

Abwechslungsreiche Kuchen gehören im "Fritzis" zum Programm. Foto: privat
Abwechslungsreiche Kuchen gehören im "Fritzis" zum Programm. Foto: privat
Kulinarische Nachrichten gibt es dieses Mal auf Köngis Wusterhausen. Dort hat kürzlich ein Traditionslokal wieder geöffnet. Die Rede ist von “Riedels Landgasthof” in Neue Mühle. Nun lockt es unter dem neuen Namen „Fritzis Schleusencafé“ die Besucher.
Wirtin Sabine Friedrich serviert in ihrem Kaffeehaus warme Gerichte, pfiffige Kreationen und süße Dinge. Auf der Karte findet man zum Beispiel Tafelspitz mit Meerrettich oder eine Schlachteplatte ebenso wie die Spezialität des Hauses: Flammkuchen. Es gibt sie in vielen Varianten, etwa mit Preiselbeeren, Brie und Walnüssen. Auch beim Käsekuchen lässt sich Sabine Friedrich stets etwas einfallen, jüngst gab es ihn mit Spekulatius und Glühweindecke. 
Ein beliebtes Gericht: Fish & Chips. Foto: Larissa Kahr
Ein beliebtes Gericht: Fish & Chips. Foto: Larissa Kahr
Während das Schleusencafé vor allem am Wochenende zum Verweilen einlädt, gibt es andernorts in Königs Wusterhausen auch die schnelle Küche für den großen Hunger. MAZ-Reporterin Larissa Kahr hat sich auf die Suche nach Imbissbuden mit leckerem Angebot gemacht und sich dabei zwei etwas genauer angeschaut.
Probiert hat sie dabei das Angebot von “Fish 2 go”. Der Foodtruck, der in Niederlehme sein Revier hat, bietet eine große und frische Auswahl an Fischgerichten - darunter auch den Klassiker “Fish & Chips”. Und wer in Königs Wusterhausen über Imbissbuden spricht, der kommt an einer auf keinen Fall vorbei: der Kanalwurst. Mehr dazu und einen Überblick über weitere Imbissbuden finden Sie hier:
Stationen für den schnellen Hunger
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