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Das Wichtigste zum Wahlsonntag ++ Nachruf auf den Künstler Ronald Paris ++ Feuerwehren der Region gehen in Serie

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Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zu unserem Newsletter mit den Nachrichten der Woche aus Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald. Das wichtigste Thema ist natürlich die Wahl am Sonntag. In Teltow-Fläming steht dann nicht nur die Entscheidung über den nächsten Bundestag an, sondern auch die über den nächsten Landrat. Acht Jahre wird er oder sie an der Spitze der Kreisverwaltung stehen und Teltow-Fläming nach außen vertreten.
Wie die Wahl ausgeht, ist offen – noch nie wurde in TF ein Landrat gleichzeitig mit dem Bundestag gewählt. Das wird Auswirkungen haben, aber welche? Entscheiden sich die Wählerinnen und Wähler für die gleiche Partei wie bei der Bundestagswahl oder hat das eine mit dem anderen nichts zu tun? Irgendwann am späten Sonntagabend oder in der Nacht werden wir es wissen, die Stimmzettel für die Landratswahl werden erst nach den Bundestags-Stimmzetteln ausgezählt. Alles Wichtige, alle Trends und Ergebnisse erfahren Sie natürlich bei der MAZ: Wir berichten ab 12 Uhr in einem Liveticker auf maz-online.de über die Bundestags- und Landratswahlen.
Wenn Sie noch nicht wissen, wen Sie wählen wollen, haben wir auch noch eine Hilfe für Sie: In der vergangenen Woche haben wir täglich eine Frage an die sieben Kandidatinnen und Kandidaten gestellt, am Donnerstag waren dann Ihre Fragen an der Reihe, die Sie uns nach unserem Aufruf geschickt hatten. Vielen Dank dafür! Alle Antworten haben wir unten für Sie zusammengestellt. Und wir haben auch den Direktkandidaten für den Bundestag weiter Fragen gestellt, deren Antworten darauf finden Sie ebenfalls weiter unten. Eines ist mir noch wichtig: Das Wahlrecht ist der Kern der Demokratie, deswegen: Gehen Sie am Sonntag wählen. Jede Stimme zählt.
Und damit zu etwas völlig anderem: Die Feuerwehr ist hoffentlich immer zur Stelle, wenn es brennt oder jemand aus anderen Gründen Hilfe braucht. In unserer Region übernehmen hauptsächlich Freiwillige diese verantwortungsvolle Aufgabe. Das kann man nicht genug würdigen. In einer neuen Serie stellen wir deswegen ab sofort jede Woche eine Feuerwehr vor. „Unsere Feuerwehr“ heißt sie, als erstes haben wir die Feuerwehr in Wildau besucht.
Jetzt wünsche ich Ihnen viel Vergnügen mit den Nachrichten der Woche aus der Region, empfehlen Sie uns weiter. 
Herzliche Grüße,
Ihr Carsten Schäfer 
Wenn Sie an weiteren Geschichten, Hintergründen oder Bildern der Region interessiert sind, schauen Sie doch einmal auf unseren Facebook-Seiten für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vorbei.
Per Klick aufs Bild geht es zum "Lost Places"-Projekt des MAZ
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Corona-Überblick

In Teltow-Fläming ist die Corona-Inzidenz binnen einer Woche von mehr als 60 auf 40 gesunken. Lockerungen stehen für den Landkreis trotzdem nicht in Sicht. Denn akute Fälle gibt es fast in allen Städten und Gemeinden. Erst, wenn der Wert mehrere Tage in Folge unter 35 bleibt, kann etwa die strengere Testpflicht zurückgenommen werden.
In Schönefeld will man trotz sinkender Coronawerte umsichtig in den Herbst und Winter gehen. Deshalb hat Bürgermeister Christian Hentschel vorgeschlagen, bis auf Weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen in den Gebäuden der Gemeinde zuzulassen oder darüber hinaus zu finanzieren. Beschlossen wurde das von den Gemeindevertretern auch mit Blick auf die Adventszeit - das bedeutet somit auch eine Absage der diesjährigen Weihnachtsfeiern in den gemeindeeigenen Räumen. Wenn es das Hygienekonzept erlaubt, sollen aber Veranstaltungen an der frischen Luft möglich sein.
 Die Lavendelkinder besuchen die Wilhelm-Busch-Grundschule. Foto: Heidrun Voigt
Die Lavendelkinder besuchen die Wilhelm-Busch-Grundschule. Foto: Heidrun Voigt
Dass Corona Auswirkungen auf die hiesigen Unternehmen hat, haben wir schon oft berichtet. Dass auch die wohl erfolgreichste Schülerfirma der Region davon betroffen ist, hat MAZ-Reporterin Heidrun Voigt in dieser Woche aufgeschrieben. Denn eineinhalb Jahre lang konnten sich die Lavendelkinder aus Königs Wusterhausen pandemiebedingt nicht treffen. Die Grundschüler und kleinen Unternehmer haben aber schon Pläne, wie sie nach der Corona-Zwangspause durchstarten wollen.
Der Stand zur Corona-Lage am 23. September
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 22,5 in Dahme-Spreewald
  • 29,7 in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten am 23. September
Dahme-Spreewald: 21,62 Prozent
Teltow-Fläming: 25 Prozent
Seit Montag sind in sowohl in Dahme-Spreewald als auch in Teltow-Fläming jeweils 23 neue Coronafälle gemeldet worden. In Teltow-Fläming ist nach vielen Monaten wieder ein Mensch an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. In Dahme-Spreewald blieb die Zahl der Todesfälle unverändert. In beiden Kreisen sind aktuell keine Covid19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung.
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Bundestagswahl 2021

Am Sonntag wird gewählt. Über die Ereignisse des Wahltages in den Wahlkreisen unserer Region sowie die Ergebnisse der Bundestagswahl halten die MAZ-Redaktionen Sie über Liveticker auf dem Laufenden. So haben Sie auch alle wichtigen Informationen zum Prozedere und die neuesten Entwicklungen mit einem Klick parat. Das sind die Liveticker:
Wahlkreis 62: Diese Koalitionspartner wünschen sich die Direktkandidaten
Wahlkreis 62: Das wollen die Kandidaten für ihre Region erreichen
Wahlkreis 62: Diese Aufgaben sehen die Direktkandidaten am BER
U-18 Wahl: SPD und FDP liegen im Wahlkreis 62 vorn
Endspurt im Potsdamer Promi-Wahlkreis 61
Wahlkreis 60: Dietlind Tiemann und Sonja Eichwede im Streitgespräch
Wie die Direktkandidaten im Wahlkreis 60 ihren Lebensstil geändert haben
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Landratswahl in Teltow-Fläming

Die Kreisverwaltung in Luckenwalde. Foto: Victoria Barnack
Die Kreisverwaltung in Luckenwalde. Foto: Victoria Barnack
In Teltow-Fläming steht am Sonntag neben der Bundestagswahl auch die Wahl des neuen Landrats an. Die wichtigsten Informationen am Wahltag und die Ergebnisse erfahren Sie am Wahlabend in unserem Wahl-Liveticker.
Die sieben Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie hier noch einmal im Überblick.
Hier können Sie außerdem nachlesen, was zu den Aufgaben eines Landrats gehört, wie ein Arbeitstag aussieht und welche Bedingungen für einen Wahlsieg bei der Direktwahl erfüllt werden müssen.
Die Woche vor dem Urnengang haben wir noch einmal genutzt, um den Bewerbern für dieses Amt Fragen zu drängenden Problemen und künftigen Herausforderungen in der Region zu stellen. Hier können Sie die Antworten nachlesen:
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Neues vom BER

Deutschland-Chef bestätigt: Easyjet wird Hoffmann-Kurve wieder fliegen
Diese Apps rund um den Flughafen sollte man kennen
Easyjet baut Wartungshangar am Flughafen BER
Historische Turmuhr der Henschel Flugzeug-Werke funktioniert wieder
Bauarbeiter protestieren auf Gatelands-Baustelle am BER
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Die Nachrichten der Woche

Ein Künstler zwischen den Fronten: Zum Tod von Ronald Paris
„Dann wird es keine Schäfer mehr geben“: Ludwigfelder Schäfer mahnt nach Wolfsattacken
LDS: Nach Schwindel-Vorwurf – Co-Fraktionschef der AfD im Kreistag tritt zurück
Grünes Licht für erstes medizinisches Versorgungszentrum in kommunaler Trägerschaft
Nach Brand in Ludwigsfelder Waldsporthalle ermittelt Kripo wegen Brandstiftung
Friedersdorfer Luftschiff bleibt ein Luftschloss – Cargolifter ist wieder da
Fehlendes Löschwasser kann für Bauherren zum Problem werden
Senziger Grundschule produziert erste Online-Schülerzeitung in LDS
Am Mellensee: Krankenstand in der Verwaltung beschäftigt Gemeindevertreter
Dahme-Spreewald: Zwei Pferde sterben an West-Nil-Fieber
"Kidical Mass" in Königs Wusterhausen: Fahrrad-Korso und Klingelkonzert
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. In dieser Woche geht es um eine Entscheidung der Landesregierung, die vielen Kommunalpolitikern sauer aufstößt. Und die betrifft die kostenfreie Kinderbetreuung in Kitas. Geplant war, dass 2022 neben dem letzten nun auch das vorletzte Kita-Jahr kostenfrei werden soll. Dieser Plan soll nun den Sparmaßnahmen nach den hohen Corona-Kosten zum Opfer fallen. Die Gemeinde Heidesee samt ihrer Gemeindevertretung, dem Sozialausschuss und den örtlichen Kitaausschüssen hat deshalb einen Brandbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bildungsministerin Britta Ernst (beide SPD) geschrieben. Was darin steht, hat MAZ-Reporterin Gerlinde Irmscher aufgeschrieben. 
Darum schreiben Kommunalpolitiker einen offenen Brief an die Landesregierung
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Das Bild der Woche

Gisela Gräning (l.), Gerd Bandelow und Michaela Wiezorek. Foto: Gerlinde Irmscher
Gisela Gräning (l.), Gerd Bandelow und Michaela Wiezorek. Foto: Gerlinde Irmscher
Ausgezeichnet: Die Corona-Pandemie hat in Königs Wusterhausen einiges ausgebremst. Zum Beispiel das aufwendig geplante Jubiläumsjahr zu 100 Jahren Rundfunk. In dieser Woche gab es nun einen wichtigen Termin, der in Zusammenhang mit dem besonderen Themenjahr steht. Im Bürgerhaus “Hanns Eisler” wurde die Gewinnerin des Kunstpreises “Es hat gefunkt! 100 Jahre Radio in KW” gekürt - die Auszeichnung erhielt Gisela Gräning für ihre Collage. MAZ-Reporterin Gerlinde Irmscher hat die Preisverleihung begleitet.
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Der Wetterausblick

Bisher hat uns der September noch kein goldenes Herbstwetter bescheren wollen. Und richtig Hoffnung auf solche Aussichten kann MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs aktuell nicht machen. „Es bleibt leider bei dem durchwachsenen Wetter der letzten Zeit. Wenigstens wird es am Wochenende aber etwas wärmer“, verrät er. Im Wetterbericht zum Wochenende schreibt er dieses Mal über verschiedene Wettermodelle und schaut sich die Bauernregeln der kommenden Tage an. Und wenn man diese kennt, ist man vielleicht auch ganz froh, dass die Aussichten nicht ganz so rosig sind: Denn ein sonniger 29. September wäre kein gutes Zeichen. „Gibt Michaeli Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein.“ Winter schon Mitte Oktober, das muss nun wirklich nicht sein.
Wetteraussichten in TF und LDS: Durchwachsen, aber etwas wärmer
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Wohin am Wochenende?

Das Wochenende steht vor der Tür und damit auch unsere Tipps für dessen Gestaltung.
Dieses Mal starten wir mit einer Wanderung im Süden von Teltow-Fläming und begeben uns auf den Fledermausweg bei Hennickendorf. Er ist Teil des Fläming-Walk-Netzes und führt vorbei an Feldern, Wiesen und Obstbäumen und durch den Wald.
Maronen gehören zu den beliebtesten Speisepilzen. Foto: Heidrun Voigt
Maronen gehören zu den beliebtesten Speisepilzen. Foto: Heidrun Voigt
Und wer draußen unterwegs ist, der kann gleich einmal die Augen aufhalten. Schließlich hat die Pilzsaison begonnen und mancherorts schießen echte Leckerbissen aus dem Boden. Doch wie sammelt man richtig, welche Pilze lässt man lieber stehen und wie werden sie am besten zubereitet? Wir haben mit dem Pilzexperten Heinrich Waldschütz gesprochen.
In der Neuen Galerie Wünsdorf gibt es eine neue Ausstellung: Die Künstlerin Kerstin Seltmann aus Kemlitz zeigt unter dem Titel “Natürlich” eine Auswahl ihrer Arbeiten. Ihre Kunst scheint fast mühe- und schwerelos auf die Untergründe gekommen, fantasievoll, oft faszinierend farbenfroh, und immer gibt es viel mehr zu entdecken, als zuerst geahnt.
Natürlich warten in der Region auch noch viele andere Ausstellungen, die entdeckt werden wollen - einen Überblick bietet unser wöchentlich aktualisierter Ausstellungsführer für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Und auch an die Filmfans haben wir natürlich gedacht: Hier geht es zum aktuellen Programm der Kinos unserer Region. Und hier gibt es auch noch weitere Anregungen für die nächsten Tage:
Kultur-Tipps für das Wochenende
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Unsere Feuerwehr

In dieser Woche haben wir ein neues Projekt unserer Redaktion auf den Weg gebracht: Mit der Serie “Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Wehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. Zum Auftakt geht es nach Wildau:
Feuerwehr Wildau muss wachsen – jedes neue Mitglied ist willkommen
Bei der Jugendfeuerwehr Wildau zählt der Teamgeist
Jasmin Berger (16) von der Feuerwehr Wildau ist jetzt im aktiven Dienst
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Mahlzeit

Andrea Seidel in ihrem italienischen Feinkostladen. Foto: Uwe Klemens
Andrea Seidel in ihrem italienischen Feinkostladen. Foto: Uwe Klemens
Vor drei Jahrzehnten ist Andrea Seidel aus beruflichen Gründen in den Süden der Republik gezogen. Nun ist sie in ihre Heimatstadt Jüterbog zurückgekehrt. Und dort erfüllt sich die 61-Jährige nun einen großen Traum: Sie eröffnet am heutigen Freitag einen italienischen Feinkostladen.
In den Regalen des Geschäfts im Oberhag 17 bietet sie in italienischen Familienbetrieben gefertigte Bio-Produkte an - von unterschiedlichsten Balsamico-Sorten über handgemahlene Risottos, edle Schinken-, Salami- und Käse-Sorten, Weine, Pasta zu erlesenen Pattee- und Kaffeesorten. Auch Workshops, Verkostungen und Kochveranstaltungen sowie regelmäßige italienische Genießer-Frühstücke will sie in ihrem Feinkostladen anbieten.
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