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Enorme Solidarität: Spendenaktionen für die Ukraine ++ Mittenwaldes Bürgermeisterin vor der Abwahl ++ Drei-Seen-Tour in Zossen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
willkommen zu unserer neuesten Ausgabe des “Berliner Rings”, dem Newsletter für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming.
Nach dieser Woche bin ich einfach überwältigt. Überwältigt von viel Herz, Engagement und Empathie in unserer Region. Putins Überfall auf die Ukraine hat eine riesige Welle der Solidarität hervorgerufen. Seit Tagen werden Spenden gesammelt, zahlreiche Transporter und Laster aus unseren Kommunen sind bereits auf dem Weg an die polnisch-ukrainische Grenze. Am Himmel war eine Friedensbotschaft zu lesen, Kinder setzten ein Zeichen für den Frieden oder gingen für die Geflüchteten einkaufen. So schrecklich und unmenschlich das ist, was gerade in der Ukraine geschieht, so sehr zeigt uns eine solche Krise, wie stark und verbunden Menschen miteinander sein können.
Die aktuelle Nachrichtenlage hat Corona in den vergangenen Tagen den Rang abgelaufen. Und dennoch beschäftigt uns die Pandemie weiter. Vor allem Kitas und Schulen haben mit den noch immer hohen Infektionszahlen und den Folgen zu kämpfen.
Der langsam aufkeimende Frühling wird hoffentlich schnell eine spürbare Erleichterung in Sachen Corona bringen. Gut fürs Gemüt ist er sowieso. Doch Sonne, blauer Himmel und Frühlingsboten sind nicht immer ein Garant für gute Laune. Zum Beispiel wenn man beim Schneeglöckchen-Klau erwischt wird. Was dahinter steckt, hat meine Kollegin Andrea Müller in dieser Woche aufgeschrieben.
Erfreuen Sie sich also am besten einfach am Anblick der wachsenden Blumenschar und nutzen Sie das Wochenende, um zu entspannen und vielleicht auch die Region zu erkunden. Wir haben in diesem Newsletter wieder einige Ideen für Ausflüge, Kulturtermine und auch einen kulinarischen Tipp für Sie zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Scrollen und Lesen. Kommen Sie gut ins Wochenende!
Herzliche Grüße,
Nadine Pensold
Schauen Sie doch auch mal in den Sozialen Medien bei uns vorbei. Hier finden Sie unsere Facebook-Accounts für Dahme-Spreewaldund Teltow-Fläming. Auf Instagram sind wir auch zu finden - hier geht es zu unseren Bildern aus dem Dahmeland und Teltow-Fläming.
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Per Klick aufs Bild geht es zu unseren Ausflugstipps im Dahmeland.
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Ukraine: Solidarität und Folgen in der Region

Die Hilfsbereitschaft für die Menschen, die derzeit vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, ist groß in der Region. Wenn auch Sie spenden und helfen möchten, finden Sie hier einen Überblick über die aktuellen Aktionen in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming - diese kostenlosen Überblicksseiten werden fortlaufend aktualisiert.
Die Reporter und Reporterinnen der MAZ haben die ganze Woche unterschiedlichste Initiativen besucht und über Sie berichtet. Hier finden Sie die Artikel über die Aktionen in:
Weitere Nachrichten zu Solidaritätsaktionen und den Folgen durch den Krieg gegen die Ukraine:
Schulzendorfer Grundschüler setzen Zeichen für Frieden
Luckenwalder Marktturm erstrahlt in den Farben der Ukraine
Königs Wusterhausen: Friedensgebet in der Kreuzkirche
Dahme-Spreewald bereitet sich auf Flüchtlinge vor
Sanktionen gegen Russland - Unternehmen in TF sehen bisher nur überschaubare Folgen
Folgen des Krieges gegen die Ukraine für Unternehmen wie BER und Dachser nur gering
TH Wildau: Solidarität mit der Ukraine, Hilfe bei der Suche nach Übersetzern läuft an
Mittenwalde bangt um ukrainische Partnergemeinde Machniwka
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Corona-Überblick

Starten wir einmal mit guten Nachrichten zur Pandemie: In Dahme-Spreewald gibt es derzeit keine Intensivpatienten in den Krankenhäusern, die aufgrund von Corona behandelt werden müssen.
Und auch wenn die Inzidenzen in beiden Landkreisen noch (weit) über 1000 liegen, gibt es ab heute weitere Lockerungen. Für Gaststätten und vergleichbare Einrichtungen gilt wieder die 3G-Regel (geimpft, genesen oder frisch getestet), inbegriffen sind auch Übernachtungsangebote. Und auch die Clubs und Diskotheken im Land dürfen wieder öffnen. Wir haben mit Ive Marschall, dem Chef des Corona-Krisenstabs in Teltow-Fläming, gesprochen, wie er diese Lockerungen sieht.
Gerade für Schulen und Kitas bleibt die Lage in der Region aber angespannt. In Teltow-Fläming waren jüngst rund 28 Prozent der Infizierten Kinder und Jugendliche, berichtet die Kreisverwaltung. Den zahlenmäßig größten Teil nehmen dabei Grundschülerinnen und Grundschüler ein. Und aufgrund der hohen Krankenstände herrscht ein deutlicher Personalmangel bei den Kitas.
Die Corona-Lage am 3. März
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 1507,7 (vor einer Woche 1725,7) in Dahme-Spreewald
  • 1189,7 (vor einer Woche 1432,2) in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 29 Prozent
  • Teltow-Fläming: 23 Prozent
Seit Beginn der Woche sind in Dahme-Spreewald 1748 Corona-Infektionen sowie ein Todesfall gemeldet worden, in Teltow-Fläming waren es 1408 Meldungen, die Gesamtzahl der Todesfälle wurde um einen Fall nach unten korrigiert und liegt nun bei 278. 
In Teltow-Fläming sind derzeit drei Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, zwei müssen beatmet werden. 
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Neues vom BER

Leben in der Einflugschneise: Ein Besuch bei zwei Neubürgern von Blankenfelde-Mahlow
BB Business Hub in Schönefeld: 30 Prozent der Büros reserviert oder vermietet
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Die Nachrichten der Woche

Mittenwalde: Abwahlverfahren gegen Bürgermeisterin Maja Buße
Frauenhäuser Teltow-Flämings sind zu 50 Prozent ausgelastet
So schlecht geht es den Taxiunternehmen in TF
Zeuthen ist ein Schwerpunkt bei Fahrraddiebstählen
Mercedes-Benz in Ludwigsfelde: "Gutes Wirtschafsergebnis" trotz Corona und Chipkrise
Diedersdorf und Corona-Entschädigungen: Wirt würde Verfassungsbeschwerde erheben
Ludwigsfelde: Einer der letzten IFA-Männer geht
Teltow-Fläming: Richtlinie zur Nachhaltigkeit beschlossen
Arbeitsmarkt in LDS im Februar stabil
Viele freie Lehrstellen in TF
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Einsatz der Woche

Schneeglöckchen stehen unter Naturschutz. Foto: Andrea Müller
Schneeglöckchen stehen unter Naturschutz. Foto: Andrea Müller
Ehepaar beim Blümchenklau erwischt: Eine Mittenwalderin hat diese Woche die Polizei wegen eines ungewöhnlichen Delikts auf den Plan gerufen. Die Frau hatte ein Paar dabei beobachtet, wie es mit Gartengeräten an der Straße am Weinberg zwischen Mittenwalde und Groß Machnow werkelte. Die beiden waren dabei Schneeglöckchen auszubuddeln. Was wie eine Lappalie klingt, ist aber ein grober Verstoß. Denn Schneeglöckchen stehen unter Naturschutz. Bis zu 5000 Euro Strafe drohen in so einem Fall. Die Mittenwalder Naturschützerin hat sich das Kennzeichen des Paares notiert, nun ermittelt die Polizei. Die ganze Geschichte dazu hat MAZ-Reporterin Andrea Müller aufgeschrieben.
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Dieses Mal geht es dafür nach Jüterbog. Dort wurde jüngst bekannt, dass die Deutsche Post und die Postbank ihre Filialen in der Innenstadt schließen werden. Die Aufregung darüber ist groß in der Stadt und hat auch schon die Stadtverordneten auf den Plan gerufen. Die Schließung will man nicht einfach hinnehmen. So wurde nun ein gemeinsamer Brief von Abgeordneten und Bürgermeister Arne Raue an den Postbank-Vorstand verfasst. Bis auf die AfD-Fraktion haben alle unterschrieben. Was darin steht und wie es nun weitergehen soll, das können Sie im Artikel von MAZ-Reporterin Isabelle Richter erfahren:
Jüterbog: Stadtpolitiker schicken Protestschreiben an Postbank
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Nachrichten-Radar

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Das Bild der Woche

Friedensbotschaft am Himmel über Trebbin. Foto: Elinor Wenke
Friedensbotschaft am Himmel über Trebbin. Foto: Elinor Wenke
Botschaft am Himmel: Für eine Friedensbotschaft in luftiger Höhe hat Pilotin und Fluglehrerin Anne Hennig von der Flugschule „Hans Grade“ Schönhagen am Montag gesorgt. Vom Flugplatz Schönhagen aus startete sie mit einem 20 Meter langen Banner mit der Aufschrift „Frieden“ in drei Sprachen und flog damit über Teltow-Fläming, Potsdam und Berlin. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Botschaft symbolisch um die ganze Welt zu schicken“, sagt sie. MAZ-Reporterin Elinor Wenke war beim Start mit dabei.
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Der Wetterausblick

Blüht derzeit in Großbeeren: ein Winterschneeball. Foto: Jutta Abromeit
Blüht derzeit in Großbeeren: ein Winterschneeball. Foto: Jutta Abromeit
Meteorologisch gesehen ist er endlich da, der Frühling. Aber nun wird es erstmal richtig kalt. “Wir befinden uns inmitten des längsten kalten Abschnitts in diesem Winter. Der könnte noch bis Mitte des Monats anhalten und vergällt den Kleingärtnern den Start in die Frühjahressaison”, sagt MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs.
Und so sinken die Temperaturen in den kommenden Nächten auch mal wieder unter den Gefrierpunkt. Heute erwarten uns gelegentlich sind Regen- oder Schneeregenschauer, am Samstag und Sonntag bleibt es bewölkt aber niederschlagsfrei. Informationen zu den kommenden Tagen und den Prognosen für das Frühlingswetter gibt es in unserem regionalen Wetterbericht.
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Wohin am Wochenende?

Geschafft! Das Wochenende ist so gut wie erreicht. Fehlt nur noch das richtige Programm für die freie Zeit. Damit Sie mit genug Optionen versorgt sind, haben wir wieder ein paar Ideen zusammengestellt.
Für unseren MAZ-Wandertipp ist Günter Mehlitz dieses Mal nach Zossen gefahren. Um genau zu sein nach Lindenbrück. Dort kann man zur idyllischen und rund zwölf Kilometer langen Drei-Seen-Tour aufbrechen - tolle Fotomotive, ein Märchencampingplatz und ein Weinberg inklusive.
Das Ufer des Großen Möggelinsees. Foto: Günther Mehlitz
Das Ufer des Großen Möggelinsees. Foto: Günther Mehlitz
Unter freiem Himmel wird auch das Konzert von Andrej Ur und Maxim Shagaev stattfinden. das ukrainisch-russische Duo spielt am Sonntagabend ein Friedenskonzert in Baruth, der Eintritt ist frei. Es werden Spenden für die Menschen in der Kriegsregion gesammelt.
Oder nehmen Sie doch einfach mal wieder ein gutes Buch in die Hand. Anette Sticker und Mike Eicken von der Eichwalder Buchhandlung „KOMMA“ haben Bücher ausgesucht, die Mut, Hoffnung und Hilfe in diesen schweren Tagen - zum Beispiel „Die Menschheit hat den Verstand verloren. Tagebücher 1939-1945“ der großartigen Astrid Lindgren (Ullstein Taschenbuch, 592 Seiten, 18 Euro) und „Graue Bienen“ von Andrej Kurkow (Diogenes, 448 Seiten, 13 Euro).
Am Wochenende gibt es außerdem zum ersten Mal in diesem Jahr die Möglichkeit, eine Stadtführung in Mittenwalde zu erleben oder das Heimatmuseum zu erkunden. Was die Besucher dort aktuell erwartet, können Sie hier nachlesen.
Und zum Schluss gibt es wie gewohnt unseren Hinweis auf unser regionales Kinoprogramm, unseren Ausstellungsüberblick und die Wochenendhighlights:
Veranstaltungstipps fürs Wochenende: Das ist los um Königs Wusterhausen, Rangsdorf, Baruth und Luckenwalde
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Leute, Leute

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen jede Woche Menschen aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, die besondere Geschichten zu erzählen haben, die sich in der Region engagieren oder ungewöhnliche Projekte in die Tat umsetzen: 
Teltow-Fläming: Robert Schulz engagiert im Weißen Ring
Burkhard Fritz: „Ich bin ein Eichwalder
Von Shanghai nach Luckenwalde: Xiao Chen verbindet mit Essen Kulturen
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Unsere Feuerwehr

Mit der Serie „Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Wehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. In dieser Woche hat MAZ-Reporterin Iris Krüger bei den Kameradinnen und Kameraden in Dobbrikow vorbeigeschaut:
Die Freiwillige Feuerwehr Dobbrikow: Schnell im Einsatz, stark im Wettkampf
Das „Schätzchen“ der Dobbrikower Feuerwehr
Ortswehrführer Patrick Schlecht im Interview
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Mahlzeit!

Für Freunde regionaler Genussmittel und von Bioprodukten ist der Luckenwalder Tante-Ella-Laden eine beliebte Anlaufstelle. In dieser Woche hat das Geschäft sein neues Domizil in der Luckenwalder Fußgängerzone bezogen.
Chef Christoph Bonn und sein Team im neuen Tante-Ella-Laden. Foto: Elinor Wenke
Chef Christoph Bonn und sein Team im neuen Tante-Ella-Laden. Foto: Elinor Wenke
Auf rund 120 Quadratmetern Verkaufsfläche gibt es nun frisches Obst und Gemüse aus der eigenen Ruhlsdorfer Gärtnerei, Eier, Wurst, Käse, Backwaren, Wein und Konserven. Außerdem im Angebot: Jeden Tag ein frisch gekochtes Mittagesse und selbst gebackener Kuchen.
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