Profil anzeigen

Großbeeren: Abwahlantrag gegen Bürgermeister Borstel beschlossen ++ Landwirte und Unternehmer leiden unter steigenden Preisen ++ Knusper-Brot aus dem Kloster

Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
MAZ Berliner RingMAZ Berliner Ring

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schön, dass Sie wieder reinklicken in unseren “Berliner Ring”-Newsletter. Auch dieses Woche haben wir wieder eine ganze Reihe von Nachrichten und Geschichten für Sie im Gepäck.
Hochspannend ist diese Woche die Kommunalpolitik: Erst gestern Abend gab es in Großbeeren eine entscheidende Abstimmung: Mehrheitlich haben die Gemeindevertreter für den Abwahlantrag gegen Bürgermeister Tobias Borstel (SPD) gestimmt. Bei einem Bürgerentscheid im Mai sind nun die Einwohner von Großbeeren gefragt, wie es in der Gemeinde weiter gehen soll.
Die Entscheidung, wie die Stadt Wildau künftig geführt werden soll, wird bereits an diesem Wochenende gefällt: Rathauschefin Angela Homuth (SPD) steht vor einer möglichen Abwahl. Wochenlang hat die Bürgerinitiative auf diesen Tag hingearbeitet. Die Bürgermeisterin selbst spricht von einem Krieg gegen ihre Person. Meine Kollegen Oliver Fischer und Josefine Sack haben mit beiden Parteien noch einmal gesprochen. Am Wochenende halten wir Sie selbstverständlich über die aktuellen Entwicklungen und das Ergebnis auf dem Laufenden - sowohl auf www.maz-online.de als auch auf unserer Facebookseite.
Der Krieg in der Ukraine macht sich weiterhin auch in der Region bemerkbar. Die Spendenbereitschaft ist ungebrochen, trotzdem fehlt es an Lebensmitteln und Hygieneartikeln, wie uns Initiativen in dieser Woche berichtet haben. Für die Geflüchteten wird derzeit nach dauerhaften Wohnmöglichkeiten gesucht und Kommunen wie zum Beispiel Nuthe-Urstromtal kümmern sich mit Hochdruck darum, dass Kinder und Jugendliche schnell in die hiesigen Schulen und Kitas integriert werden. Und auch kreative Ideen zur Solidaritätsbekundung gibt es mittlerweile - zum Beispiel in Form von Shirts, Kuschelkissen und Buttons.
Wir spüren Putins Angriffskrieg aber auch auf andere Weise: Die Preise für Dünger, Öl und Gas steigen - das stellt sowohl Landwirte und Betriebe als auch Privathaushalte vor gravierende Probleme. Vor allem das Thema Heizen treibt viele nun um. MAZ-Reporterin Laura Verseck hat sich deshalb mit zwei Heizungsfachleuten unterhalten, was man jetzt tun kann - und wo man abwarten sollte.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters. Und passen Sie auf, dass Sie heute niemand in den April schickt.
Herzliche Grüße,
Nadine Pensold
Schauen Sie doch auch mal auf Social Media bei uns vorbei. Hier finden Sie unsere Facebook-Accounts für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Auf Instagram sind wir auch zu finden - hier geht es zu unseren Bildern aus dem Dahmeland und Teltow-Fläming.
Freizeittipps, Gastronomie und Ausflugsziele gibt es per Klick aufs Bild.
Freizeittipps, Gastronomie und Ausflugsziele gibt es per Klick aufs Bild.
***
Krieg gegen die Ukraine: Solidarität in der Region

Dahme-Spreewald: Hier sollen ukrainische Geflüchtete untergebracht werden
Nuthe-Urstromtal sucht Kita- und Schulplätze für Kinder von Flüchtlingen aus der Ukraine
Spendenbereitschaft für Menschen aus der Ukraine ungebrochen
Ludwigsfelde: Pura Vita wird zum Treffpunkt Ludwig
Seeschule Rangsdorf: Unbeschwerte Stunden für aus der Ukraine geflüchtete Kinder
Fashion for Peace aus Wildau: Kreativteam verkauft Mode für den Frieden – Erlös fließt in Ukraine-Hilfe
***
Die Auswirkungen von Putins Krieg in der Region

Bauern klagen über Preisdruck bei Diesel und Dünger durch Putins Krieg gegen Ukraine
Zwei Heizungsfachleute über steigende Heizkosten, Wärmepumpen und Heizverhalten
Sprit, Strom, Gas, Öl: Firmen beklagen hohe Kosten
***
Corona-Überblick

Omikron sorgt gerade täglich für hunderte Neuinfektionen pro Tag - und für reichlich Verwaltungsarbeit. Da die Soldaten der Bundeswehr nicht mehr im Gesundheitsamt in Teltow-Fläming im Einsatz sind, bleiben die zahlreichen Aufgaben an den Verwaltungsmitarbeitern alleine hängen. Eine Folge: Nicht jeder, der sich infiziert hat, wird noch telefonisch kontaktiert.
Seit dieser Woche müssen ungeimpfte Mitarbeiter im Gesundheitswesen gemeldet werden. Das dafür vorgesehene Portal ist bereits freigeschaltet. Pflegeeinrichtungen aus Dahme-Spreewald befürchten einen Personalnotstand.
Und es gilt sich wieder in neue Corona-Regeln einzuarbeiten. Die Landesregierung lockert bei einigen Maßnahmen - zum Beispiel für den Einzelhandel. Hier können Sie das Wichtigste aus der aktuellen Verordnung nachlesen.
Dass die Pandemie auch weiterhin unterschiedlichste Lebensbereiche betrifft, zeigt zum Beispiel ein Gespräch mit Christine Schlickeisen und Karoline Rieder von einer Logopädie-Praxis in Königs Wusterhausen. Da die Maske das Sprechtraining erschwert, hat sich auch die Therapie verändert. Corona setzt aber auch kreative Energie frei - in Kürze wird es daher eine Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Dahmeland geben, die die Pandemie in ihren Werken verarbeitet haben.
Und noch ein Blick nach Ludwigsfelde: Dort bemüht sich eine Elterninitiative weiter darum, Luftfilter als Pandemie-Schutz in Klassenräume zu bringen. Ihr Argument: Es gehe ja wohl nicht, noch zehn Jahre lang alle 20 Minuten die Fenster öffnen. Wie aussichtsreich das Vorhaben ist, können Sie hier nachlesen.
Die Corona-Lage am 31. März
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 1329,9 (vor einer Woche 1946,2) in Dahme-Spreewald
  • 1330,8 (vor einer Woche 1428,7) in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 24 Prozent
  • Teltow-Fläming: 17 Prozent
Seit Beginn der Woche sind in Dahme-Spreewald 1743 Corona-Infektionen sowie vier Todesfälle gemeldet worden, in Teltow-Fläming waren es 2052 Neuinfektionen und vier Todesfälle. 
In Teltow-Fläming sind derzeit drei Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. In Dahme-Spreewald sind es drei Covid-Patienten, einer muss invasiv beatmet werden.
Kommunalpolitik: Zitterpartie für Bürgermeister

Großbeeren: Gemeindevertreter stimmen für Abwahlentscheid gegen Bürgermeister Tobias Borstel
Wildau: Die wichtigsten Infos zur mögliche Abwahl von Bürgermeisterin Angela Homuth
Bürgermeisterin Homuth: „Ich weiß nicht, warum die BI einen solchen Krieg gegen mich führt“
Stüber-Errath, Ungvari und Kuhn zu ihren Argumenten für das Abwahlbegehren gegen Angela Homuth
Bürgermeister-Abwahlen in LDS: Ein Kommunalwissenschaftler erklärt die Gründe
Neues vom BER

In neun Stunden von Schönefeld nach New York
Flughafen bildet künftig Feuerwehrleute aus
Tarifkonflikt am BER beigelegt
Die Nachrichten der Woche

Woltersdorf: Wolfsriss schockiert Hobby-Schäfer
Jüterboger Kita-Debatte: Brandbrief an die Stadt unter anderem von der AfD
Königs Wusterhausen: Vizebürgermeister Böhm scheitert mit Bewerbung in Schwerin
Rufbus Teltow-Fläming verbindet Trebbin, Zossen und Am Mellensee
Genshagener Stiftung beteiligt sich an Studie: Mehrheit findet Weimarer Dreieck wichtig
Entwicklung des Zeesener Newtopia-Geländes: Jetzt sollen Studenten ran
Eichwalde: Wirtschaftlichkeitsrechnung für Schulerweiterungsbau mit Klimahülle
Jüterbog: Tätowiererin Birgit Wohlauf über das EU-Verbot von farbigen Tattoo-Tinten
TH Wildau: Studierenprojekt „AkaModell“ ist gestartet
Teltow-Fläming: Hier finden 2022 Osterfeuer statt
***
Einsatz der Woche

Tagelange Suche nach einer Vermissten: Am Sonntag kreiste ein Polizeihubschrauber über Eichwalde, im Ort waren Polizisten mit Spürhunde unterwegs. Der Grund: Eine 75 Jahre alte Frau wurde vermisst. Die Ukrainerin war erst vor kurzem aus ihrer Heimat vor dem Krieg geflüchtet und lebte seit kurzem in Eichwalde. Mehrere Tage dauerte die Suche, am Ende wurde die Frau gesund gefunden - und zwar im polnischen Stettin.
***
Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Dieses Mal geht es um ein Thema aus Dahme-Spreewald bewegt: Die Oberschulen platzen aus allen Nähten, es besteht dringender Handlungsbedarf. Doch so recht geht es nicht voran. Nun hat es ein erstes Treffen von Bürgermeistern, Amtsdirektoren und Vertretern des Landkreises gegeben. Zu einer Einigung kam es dabei aber nicht. Die Kommunen sehen den Landkreis in der Pflicht, der Landkreis aufgrund der bisherigen Handhabung in LDS die Kommunen. Wie es nun weiter geht und woran es hakt, hat MAZ-Reporter Oliver Fischer aufgeschrieben:
Im Streit um neue Oberschulen noch keine Annäherung zwischen Kreis und Gemeinden
***
Nachrichten-Radar

  • Wichtiger Hinweis für Pendler: Ab 4. April verkehrt die S2 in Blankenfelde-Mahlow nicht mehr. Für mehr als ein Jahr wird der Endbahnhof Blankenfelde wegen Bauarbeiten vom Berliner S-Bahnnetz abgekoppelt. Wie bereits im vergangenen Jahr gibt es einen Schienenersatzverkehr mit den drei Ersatzbuslinien S2A, S2B und dem S2X. Der Ersatzfahrplan gilt zunächst bis 9. Mai. Alle Infos zur den Verbindungen und Fahrzeiten können Sie hier nachlesen.
  • Einschränkung bei der Bahn: Wegen Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Treuenbrietzen und Jüterbog fällt auf der Linie des RB 33 vom 8. April, ab circa 21 Uhr, bis 14. April, circa 21.30 Uhr, bei zwei Zügen der Abschnitt Treuenbrietzen-Jüterbog beziehungsweise die Gegenrichtung. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder können mit dem Ersatzverkehr nur eingeschränkt befördert werden. 
  • Kommunalpolitik: Vom 1. April bis 1. Mai werden Mittenwalder und Mittenwalderinnen gebeten, ihre Meinung und ihre Ideen zur Zukunft der Stadt und ihrer Ortsteile in einer Online-Befragung mitzuteilen. Die Ergebnisse fließen die Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (Insek) ein. Die Hintergründe dazu können Sie hier nachlesen.
***
Bild der Woche

Mit Greifern, Müllsäcken und Handschuhen im Einsatz. Foto: Elinor Wenke
Mit Greifern, Müllsäcken und Handschuhen im Einsatz. Foto: Elinor Wenke
Tolles Engagement: 40 Förderschüler aus Luckenwalde haben diese Woche ihren Wandertag in den Dienst der Natur gestellt und sind zum Großreinemachen in der Stadt ausgerückt. Was die jungen Leute im Park und auf der Wiese dann alles zu Tage beförderten, verschlug einigen doch die Sprache. Unter den Fundsachen: Taschentücher, Papier, jede Menge Zigarettenkippen, Socken und sogar ein Messer. Auch achtlos entsorgte Flaschendeckel, alte Schuhe und einen ausgedienten Kocher mit zwei Kochplatten sammelten die Kinder ein. MAZ-Reporterin Elinor Wenke hat die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Müll-Sammelaktion begleitet.
***
Der Wetterausblick

Es blüht überall in der Region - zum Beispiel hier in Luckenwalde. Foto: Elinor Wenke
Es blüht überall in der Region - zum Beispiel hier in Luckenwalde. Foto: Elinor Wenke
Man mag es nach so viel Sonnenschein, Eisdielen-Wetter und Blütenpracht gar nicht glauben: Der Winter kommt jetzt noch einmal für ein kurzes Zwischenspiel zurück. “Am Wochenende bekommen wir eine Wetterlage, die uns vor sechs Wochen tiefsten Winter beschert hätte”, sagt MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs. Heißt: viele Wolken und böiger Ostwind am Freitag, Bodenfrost am Samstag und nachts Temperaturen bis zu Minus 3 Grad am Sonntag. Auch Regen ist zwischendrin möglich. Zumindest der Sonntagmorgen soll freundlich werden. In der nächsten Woche steigen die Temperaturen langsam wieder an und könnten zur Wochenmitte wieder bei zehn Grad liegen. Kommende Woche steigt dann auch die Regenwahrscheinlichkeit deutlich. Wald, Wiesen und Gärten werden es danken.
***
Wohin am Wochenende?

Ein bisschen Geduld ist noch gefragt, aber bald kann das Wochenende starten. Mit der Planung der freien Tage können Sie aber getrost schon loslegen. Hier unsere Tipps fürs Wochenende:
Rast auf einer Bank am Tiefen See. Foto: Günter Mehlitz
Rast auf einer Bank am Tiefen See. Foto: Günter Mehlitz
Für die Frischluft-Fans haben wir diese Woche einen Ausflug nach Prieros vorbereitet. Wanderführer Günter Mehlitz nimmt sie mit auf die Rundwanderung durch die dortige Heidelandschaft und vorbei am Streganzer See und dem Tiefen See. Rund acht Kilometer ist diese Tour lang.
Wer lieber auf das Wasser will, hat ab dem Wochenende auch wieder vielerorts Gelegenheit dazu. Denn die ersten Bootsverleihe und Wassersportangebote starten in die Saison. Zum Beispiel auch Max Brandt, der Stand-Up-Paddeling in Wildau anbietet - ab Mai können seine Boards dann auch an der Eichwalder Badewiese ausgeliehen werden.
Und zum guten Schluss: Unsere Ausstellungstipps für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming, das regionale Kinoprogramm und die Kulturhighlights zum Wochenende:
Veranstaltungstipps fürs Wochenende
***
Jetzt wird's tierisch

Drei der fünf rumänischen Welpen im Luckenwalder Tierheim. Foto: Elinor Wenke
Drei der fünf rumänischen Welpen im Luckenwalder Tierheim. Foto: Elinor Wenke
Neues Zuhause gesucht: Wegen der Flucht vieler Ukrainer vor dem Krieg in ihrer Heimat werden derzeit in Rumänien viele Vierbeiner aus der Ukraine in Tierheimen aufgenommen. Die Einrichtungen sind bereits überfüllt, nun müssen dringend Tiere auch anderweitig untergebracht werden. Dabei hilft nun das Luckenwalder Tierheim “Am Bürgerhof”: Fünf Neuzugänge warten dort schon auf ein neues Zuhause. „Wir haben in der vergangenen Woche fünf Hundewelpen aus Rumänien aufgenommen“, berichtet Tierheimchefin Waltraud Lenz. Das Tierheim arbeitet mit dem Verein „Tierhilfe Hoffnung“ zusammen, der rumänische Straßen- und Streunerhunde aus dem Tierheim in Smeura nach Deutschland holt.
***
Leute, Leute

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen jede Woche Menschen aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, die besondere Geschichten zu erzählen haben, die sich in der Region engagieren oder ungewöhnliche Projekte in die Tat umsetzen: 
Wolfgang Lücke aus Königs Wusterhausen - Kameramann aus Leidenschaft
Großbeeren: Florian Reick fotografiert leidenschaftlich gerne Hochzeiten
Lucy Elin Rabe aus Horstfelde schaffte es mit ihrer Büttenrede bis nach Cottbus
***
Unsere Feuerwehr

Mit der Serie „Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Feuerwehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. In dieser Woche hat MAZ-Reporterin Franziska Mohr bei den Kameradinnen und Kameraden in Mittenwalde vorbeigeschaut:
Mittenwalder Feuerwehr sucht dringend neue Mitstreiter
Feuerwehr in Mittenwalde: Schmucke Oldtimer stehen in der Halle
Im MAZ-Interview: Mittenwaldes Ortswehrführer Robert Fiedler
***
Mahlzeit!

In der Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud ist alles Handarbeit. Foto: Frank Pechold
In der Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud ist alles Handarbeit. Foto: Frank Pechold
Diese Woche stellen wir Ihnen eine neue Back-Kreation vor. Und die stammt aus dem katholischen Kloster in Alexanderdorf in der Gemeinde Am Mellensee:
Corona brachte die Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Bei deren Bewältigung half ihnen eine himmlisch gute Idee: In der Hostienbäckerei wird nun Brot gebacken. „Kloster-Knusper“ heißt das von Äbtissin Bernadette Pruß angeregte Waffelbrot. „Mit dem Verkauf gleichen wir die während der Pandemie erlittenen Verluste wenigstens teilweise aus“, sagt Schwester Theresia Kucklick. 
Die Brote werden mit einem Gruß aus dem Kloster verpackt. Foto: Frank Pechhold
Die Brote werden mit einem Gruß aus dem Kloster verpackt. Foto: Frank Pechhold
Mehr als 8000 dieser neuen Köstlichkeiten wurden 2021 bis nach München, Regensburg und Hamburg verschickt. Meist per Post. Nur wenige Privatleute aus Trebbin, Zossen oder Rangsdorf nutzten bisher das Angebot, das Gebäck direkt im Kloster zu kaufen. „Alexanderdorf ist ja auch ziemlich abgelegen“, sagt Schwester Theresia. „Aber wer den Weg auf sich nimmt und das Knusperbrot bei uns an der Pforte abholt, braucht dafür kein Porto zu bezahlen“. 
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.