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Kolibakterien am BER ++ Ärztemangel in TF + Bier und Wein aus der Region

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schön, dass Sie wieder reinschauen in unseren wöchentlichen Newsletter. Auch dieses Mal haben wir für den “Berliner Ring” zahlreiche Nachrichten und Geschichten der Woche für Sie zusammengestellt.
Es ist auch ein echter Evergreen dabei: Der BER macht schließlich nach seinem ersten Geburtstag am vergangenen Wochenende verlässlich weiter Schlagzeilen. Dieses Mal geht es um bakterienbelastetes Trinkwasser. Wie die Kolibakterien dorthin gekommen sind, ist bisher unklar.
Dabei konnte der Flughafen in Sachen Hygiene bei einigen internationalen Fluggästen bisher wenigstens ein bisschen punkten. Diese Woche habe ich mich einmal auf Google, Facebook, Tripadvisor und Skytrax umgesehen, um herauszufinden, wie der BER in der Gunst seiner Nutzer abschneidet. Und ich sag es mal so: da ist eher wenig Lob und Schmeichelhaftes dabei. Von Katastrophe und Desaster bis zu Ranzbude reichen da die Kommentare. Da bekommt man ja fast ein bisschen Mitleid mit unserem Pannen-Airport.
Bei all den Problemen, die uns der BER so beschert, bringt er aber auch ordentlich Auftrieb für die Region. Der Flughafen ist einer der wichtigen Faktoren, wenn es um Wachstum und Investitionen in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming geht. Wir sind eine dynamische Region, in der es noch reichlich Potenzial gibt und die auch für viele Gründer interessant ist, wie uns Cornelia Bewernick von der IHK jüngst in einem Interview sagte.
Einer, der bei uns durchstartet, ist Olaf Mahr. Er mischt mit seinem Fleischversand „Meat Bringer“ derzeit die Lebensmittelbranche auf. Von Wildau aus versorgt er die Region mit Rinder- und Schweinesteaks aus guter Tierhaltung. Und wenn Sie jetzt Appetit verspüren, können Sie sich schon Mal auf unsere “Mahlzeit!”-Rubrik am Ende des Newsletters freuen. Da haben wir dieses Mal flüssige Spezialitäten für Sie auf Lager.
Nun wünsche ich Ihnen eine fröhliche Lektüre und einen schönen Wochenausklang.
Herzliche Grüße
Nadine Pensold
Empfehlen Sie uns gerne weiter. Oder schauen Sie auch mal in den Sozialen Medien bei uns vorbei. Hier finden Sie unsere Facebook-Accounts für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming.
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Spannende Militärgeschichte: Per Klick aufs Bild geht's zur "Lost Places"-Serie.
Spannende Militärgeschichte: Per Klick aufs Bild geht's zur "Lost Places"-Serie.
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Corona-Überblick

Die Corona-Lage beherrscht wieder die täglichen Nachrichten. Die Infektionszahlen und Inzidenzen steigen, erste Bundesländer verschärfen die Maßnahmen. In Brandenburg betrifft das zum Beispiel ungeimpfte Pflegekräfte. Sie müssen sich künftig täglich testen.
Die Impfkampagne bleibt weiterhin das Instrument im Kampf gegen die Pandemie. In Teltow-Fläming ist mittlerweile ein Drittel der 12- bis 17-Jährigen geimpft. Mit der Kampagne sollen nicht nur die bisher Ungeimpften erreicht werden, sondern auch jene, deren Schutzimpfung schon einige Monate her ist. Die sogenannte Booster-Impfung wird auch in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming angeboten. Die Gemeinde Rangsdorf organisiert dafür sogar einen Fahrdienst zum Hausarzt. Obwohl der Impfbedarf also groß ist, will Stephan Loge (SPD), Landrat von Dahme-Spreewald, das Impfzentrum in Schönefeld nicht wieder in Betrieb nehmen.
Um die Verbreitung des Virus auszubremsen, wird es für die bald beginnenden Weihnachtsmärkte Corona-Regeln geben. Die Stadt Ludwigsfelde reagiert in Sachen Schutz an Schulen und will nun probeweise in Klassenräumen drei Luftfilter aufstellen lassen.
Wie sehr Covid-19 das Leben in unserer Region bestimmt, haben wir in dieser Woche auch mehrfach geschildert. Zum Beispiel liegt das internationale Umweltcamp in Rangsdorf coronabedingt weiterhin auf Eis. Und auch Kulturschaffende - etwa der Jüterboger Musiker Stefan Krähe - kämpfen noch mit den Folgen der Pandemie.
Der Stand zur Corona-Lage am 4. November
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 115,4 in Dahme-Spreewald
  • 179 in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 26,47 Prozent
  • Teltow-Fläming: 7,14 Prozent
Seit Montag sind in Dahme-Spreewald insgesamt 120 neue Corona-Infektionen gemeldet worden, in Teltow-Fläming waren es 219 neue Fälle. In LDS sind zwei Personen an Corona gestorben, in TF wurde ein Todesfall gemeldet. In Teltow-Fläming ist derzeit ein Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung in Dahme-Spreewald sind es fünf Patienten, drei werden invasiv beatmet.
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Neues vom BER

So wird der BER im Netz bewertet
Bakterienalarm am BER: Trinkwasser ist verunreinigt
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Die Nachrichten der Woche

Suche nach der vermissten Milina K. aus Luckenwalde:  Das ist der Stand der Ermittlungen
Ärztemangel in Teltow-Fläming: Wie steht es um die Kinderärzte in der Region?
Dahme-Spreewald will modernes Ausbildungszentrum für Feuerwehr und Katastrophenschutz
Seit September 15 Fälle mit RS-Virus im Luckenwalder Krankenhaus
Wirtschaftsstandort Schönefeld: Viel Boom, wenig Plan
Zossens Bürgermeisterin reist mit dem Bundespräsident nach Oslo 
Millionenauftrag für Ludwigsfelde: MTU schließt Wartungsvertrag mit Petrobras
Mellensee: Politiker fordert Rufbus – und bringt Kürzung der Kreisumlage ins Spiel
Bauarbeiten vor dem Bahnhof Zernsdorf haben begonnen
KMS: Erneute Niederlage vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg
Bonava verschiebt Bau der „Seeterrassen“ in Pätz auf späteren Zeitpunkt
Mittenwalde soll Klage gegen Post prüfen – weil es im Ort keine Filiale mehr gibt
Jüterboger Stadtchor: Zahl der Weihnachtskonzerte wird dieses Jahr verdoppelt
Wie geht es mit dem Radweg zwischen Ludwigsfelde und Großbeeren weiter?
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Diese Woche geht es um einen Fall in Königs Wusterhausen. Dort führt Cindy Jentsch ein Fitnessstudio. Obwohl Sport zu ihrem Job gehört, geht ihr nun bald die Puste aus. Der Grund: Sie wartet seit Monaten auf die staatlichen Corona-Hilfen, die sie für Januar bis Mai 2021 beantragt hat. Es geht immerhin um 60.000 Euro. Wenn das Geld nicht bald kommt, ist sie geschäftlich am Ende. Die dreifache Mutter berichtet von schlaflosen Nächten. Neben ihrem persönlichen Schicksal treibt sie die Sorge um ihre acht Mitarbeiterinnen um. Dass die Zahlungen noch nicht auf dem Geschäftskonto eingegangen sind, macht nun auch die für den Vorgang zuständige Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) hellhörig. MAZ-Reporter Frank Pawlowski hat zu diesem Thema recherchiert.
Kein Geld seit Januar – Chefin wartet verzweifelt auf Corona-Hilfen für Fitnessstudio
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Nachrichten-Radar

Kommunalpolitik: In Schönefeld findet am Mittwoch, dem 11. November, die nächste Sitzung der Gemeindevertreter statt. Auf der Tagesordnung stehen mehrere Beschlüsse zu Bebauungsplänen im Gemeindegebiet. Der Beitritt in das Kommunale Netzwerk für Qualitätsmanagement in der Kindertagesbetreuung steht ebenso zur Diskussion wie Maßnahmen zum Klimaschutz. Die komplette Tagesordnung können Sie hier einsehen.
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Das Bild der Woche

Frederike (l.), Sebastian Nikolai und Viktoria gehören zum Team. Foto: U. Böhlefeld
Frederike (l.), Sebastian Nikolai und Viktoria gehören zum Team. Foto: U. Böhlefeld
Startschuss für Nachwuchsreporter: Aus dieser Idee soll irgendwann ein richtiger Kinderkanal werden. Kinderreporter.TV in Baruth, ein Medienprojekt im Freizeittreff Wiesenstraße in Baruth, ist vor wenigen Wochen mit ersten Aufnahmen an den Start gegangen. Und als MAZ-Reporter Udo Böhlefeld Genaueres darüber erfahren will, wird er von den kleinen Medienmachern gleich interviewt. Wir wünschen den jungen Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg mit diesem spannenden Projekt!
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Der Wetterausblick

Das Novemberwetter zeigt sich von seiner grauen Seite. Foto: dpa/Arne Dedert
Das Novemberwetter zeigt sich von seiner grauen Seite. Foto: dpa/Arne Dedert
Jede Woche bekommen wir in der Redaktion Post von Karl-Heinz Krebs, unserem MAZ-Wetterexperten. Dieses Mal klingt seine Nachricht so: “Willkommen im November und das Wetter wird so, wie man es von diesem Monat erwarten darf.” Und ein Blick in seinen Wetterbericht verrät: Das bleibt auch erst einmal so. Regen, Wolken und kühle Temperaturen dominieren am Wochenende. Die nächste Woche verheißt dann aber etwas Sonne und weniger Regen.
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Wohin am Wochenende?

Das Wochenende ist in Sichtweite, also rollen wir Ihnen hier eine ganze Reihe von Ideen aus, wie Sie die kommenden Tage verbringen können:
Bereits heute startet eine beliebte Veranstaltungsreihe für die Wissensdurstigen unter uns: Das Seniorenseminar der TH Wildau. Den Eröffnungsvortrag für dieses Semester übernimmt der Desy-Physiker Thomas Naumann. Er spricht unter dem Titel „Anmut sparet nicht“ über deutsche Hymnen. Für die kleinen Neugierigen beginnt ab Samstag wieder das Angebot der Kinderuni an der TH. Dieses Format gibt es aber noch nicht wieder im Audimax sondern erst einmal nur im Netz.
Apropos Kinder: Auf sie wartet in diesen Tagen eine stimmungsvolle Beschäftigung - nämlich mit Laternen durch die Straßen zu ziehen. Rund um den Martinstag gibt es in der Region einige Umzüge, wir haben Sie in einer Übersicht für Sie zusammengestellt. Ein paar Tipps zum Basteln der leuchtenden Laternen finden Sie hier.
Das Jugendtheater Act Attack bringt ihr neues Stück auf die Bühne. Foto: privat
Das Jugendtheater Act Attack bringt ihr neues Stück auf die Bühne. Foto: privat
Wer sich noch ein Ticket für “Die Eier legende Wollmilchsau” - ein Stück der Jugendtheatergruppe Act Attack aus Ludwigsfelde - sichern will, der sollte schnell sein. Wegen der großen Nachfrage gibt es für das Stück noch eine Zusatzvorstellung am Samstag um 16 Uhr im Klubhaus. Das Publikum erwartet eine Mischung aus Drama und Komödie, gespickt mit Videos, Gesang und Tanz.
Ebenfalls am Samstag: das Konzert von Gunther Emmerlich im Großbeerener Gemeindesaal. In „Die Welt und ich – 70 Jahre Emmerlich“ soll es um die Stationen seiner langen musikalischen Karriere gehen – mal pointiert, mal lakonisch, mal witzig. Dabei soll der Abend immer wieder mit kleinen Geschichten und Anekdoten angereichert werden.
Und auch für die gemütlichen Stunden auf dem Sofa haben wir wieder einmal was im Gepäck: unsere MAZ-Buchtipps. Dieses Mal hat Buchhändlerin Regine Risse aus Blankenfelde gestöbert, gelesen und einen bunten Bücherstrauß für große und kleine Lesefreunde zusammengestellt.
Unsere Übersicht über die aktuellen Ausstellungen in der Region und das Programm in den Kinos von Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming haben wir natürlich auch noch im Angebot. Sie haben trotzdem noch nicht das Richtige für sich entdeckt? Kein Problem, wir haben hier noch weitere Veranstaltungstipps für Sie:
Tipps für das Wochenende
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Made in LDS

Olaf Mahr, Gründer von „Meat Bringer“ in Wildau. Quelle: Oliver Fischer
Olaf Mahr, Gründer von „Meat Bringer“ in Wildau. Quelle: Oliver Fischer
In loser Folge stellen wir Ihnen erfinderische Start-ups, innovative Unternehmen und spannende Geschäftsideen aus der Region vor. Diese Woche geht es um Olaf Mahr. Er will mit seiner Firma von Wildau aus die Tierwirtschaft aufmischen. Mit seinem Fleischversand „Meat Bringer“ liefert er seit zwei Jahren Rinder- und Schweinesteaks in die Region. Seine Vision von höherer Fleischqualität und mehr Tierwohl hat bereits für einiges Aufsehen gesorgt. Heute Abend strahlt der Fernsehsender Arte eine Doku über ihn aus. MAZ-Reporter Oliver Fischer hat Olaf Mahr schon besucht und die Geschichte von „Meat Bringer“ aufgeschrieben.
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Wussten Sie,...

Im Stadttorturm befand sich Jüterbogs erstes Umspannwerk. Foto: Uwe Klemens
Im Stadttorturm befand sich Jüterbogs erstes Umspannwerk. Foto: Uwe Klemens
dass das Zeitalter der Elektrizität in Jüterbog genau vor 100 Jahren begonnen hat? Zu jener Zeit wurden die Strommasten in der Region aufgestellt. Zuvor wurden Straßen und Häuser noch mit Hilfe von Gas beleuchtet. Das erste Umspannwerk befand sich im Stadttorturm im Südhag. MAZ-Reporter Uwe Klemens hat mit Jüterbogs Museumsleiter Norbert Jannek über diesen spannenden Teil der Stadtgeschichte gesprochen und noch mehr interessante Details erfahren.
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Unsere Feuerwehr

Mit der Serie “Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Wehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. Diese Woche war MAZ-Reporter Conrad Wilitzki in Großbeeren zu Besuch.
Ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Großbeeren: „Wir platzen aus allen Nähten“
Das ist der Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr in Großbeeren
Ortswehrführer Arwed Piesalla im Interview
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Mahlzeit!

Streng genommen heißt es in dieser Woche nicht Mahlzeit, sondern Prost! Denn zwei unserer MAZ-Reporterinnen haben sich auf die Suche nach flüssigen Köstlichkeiten gemacht.
Iris Krüger hat sich dem Thema Wein gewidmet - und ist so bei Familie Gentz in Kliestow gelandet. Die produziert seit fünf Jahren Obstweine. Neben den Weinen aus Erdbeeren, Himbeeren, Brom-, Johannis- und Heidelbeeren verarbeitet die Familie auch Aprikosen, Aronia, Quitten, Schlehen, Sanddorn und Rhabarber zu leckeren Getränken. Am Sonntag wird erstmalig zu einem Hofverkauf eingeladen.
Auch Glühwein gehört zum Sortiment der Kelterer aus Kliestow. Foto: Iris Krüger
Auch Glühwein gehört zum Sortiment der Kelterer aus Kliestow. Foto: Iris Krüger
Heidrun Voigt hat sich regionalen Bierspezialitäten angenommen. Fündig wurde sie in der Schlossbrauerei in Fürstlich-Drehna, wo seit 1745 gebraut wird. Das Angebot reicht vom Premium Pils bis zum Honig- oder Ingwer-Bier. In der Spreewälder Privatbrauerei 1788 in Schlepzig gibt es nicht nur unterschiedliche Biersorten, sondern auch die Möglichkeit zu Führungen und Verkostungen.
Bald gibt es aber noch eine weitere lokale Biersorte: Der Wusterhausener Zwölfender soll bald wieder gezapft werden können. Was es mit dem Gerstensaft aus Königs Wusterhausen auf sich hat, können Sie hier nachlesen:
Im nächsten Jahr soll in Königs Wusterhausen wieder Bier gebraut werden
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