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"Lost Places": Besuch in Kummersdorf ++ Bürgerinitiative kämpft gegen Hühner-Produzenten ++ 16 Direktkandidaten im Bundestagswahlkreis 62

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schön, dass Sie wieder den Berliner Ring lesen, unseren Newsletter für Dahme-Spreewwald und Teltow-Fläming. Und ohne unbescheiden zu sein, denke ich, dass sich die Lektüre wieder lohnt.
Denn es war ja wieder einiges los - und es wird auch am Wochenende wieder vieles geboten. Beides werden wir hier in gewohnter Weise abbilden.
Neben unserem großen Projekt zu den Lost Places, also verlassenen Militärarealen in Teltow-Fläming, war es eine Nachricht, die mich besonders beschäftigte: Wir haben im Bundestagswahl-Wahlkreis 62 rekordverdächtige 16 Direktkandidaten. Neben den zu erwartenden Vertretern bekannter Parteien zählen dazu auch Bewerber von der Tierschutzpartei (hatte ich schon gehört) und mir bislang völlig unbekannten Vereinigungen. Da kommt einiges an Kennenlern-Arbeit auf uns zu. Immerhin haben wir die Wahl - und diesmal sollte wirklich für jeden etwas dabei sein.
Ja, mit beginnendem Wahlkampf neigt sich die Ferienzeit unerbittlich dem Ende zu. Am Wochenende gibt es wieder einen echten Höhepunkt im Leben vieler Menschen: Die Einschulungen stehen an, ob im Süden von Teltow-Fläming, im Norden des Kreises oder in Dahme-Spreewald. Und - so geht es jedenfalls mir - höre ich diese Vokabel, fühle ich mich in eine innerliche Zeitreise versetzt, stehe mit meiner Zuckertüte etwas unsicher auf dem Schulhof, neugierig auf alles, was da kommen mag. So eine spannende Zeit.
Wer ein terminfreies Wochenende hat, kann sich bei uns aber auch Anregungen für die freie Zeit holen. Das öffentliche Leben ist ja wieder etwas in Schwung gekommen. Und das wird am Wochenende unter anderem beim Bergfunk-Festival in Königs Wusterhausen unüberhörbar. Ich sage jetzt nur mal: Inge&Heinz. Aber es gibt ja noch viel mehr, was man unternehmen oder besuchen kann, konsultieren Sie einfach unsere Veranstaltungstipps.
Genießen Sie die Zeit, haben Sie ein wunderbares Wochenende!
Herzliche Grüße,
Ihr Ekkehard Freytag
P.S.: Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollten?
Schreiben Sie mir gern unter ekkehard.freytag@maz-online.de
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Corona-Überblick

Schon jetzt wird angesichts von Schulstart, Reiserückkehrern und den steigenden Inzidenzen vor einer möglichen vierte Corona-Welle im Herbst gewarnt. Sicherheitsforscher der Technischen Hochschule Wildau modellieren, was in diesem Fall mit unseren Lieferketten passieren würde. Das Ergebnis ist alarmierend: Sollte es eine heftige vierte Welle mit hohen Inzidenzzahlen und Tausenden neuen Krankheits- und Quarantänefällen geben, ist nicht auszuschließen, dass es in Deutschland erneut zu Lieferschwierigkeiten kommt.
Um einer starken vierten Welle vorzubeugen, ist eine erfolgreiche Impfkampagne nötig. Seit dieser Woche ist es in der Region noch schneller möglich, geimpft zu werden. In Teltow-Fläming ist die Terminpflicht im Impfzentrum Luckenwalde bereits weggefallen, auch in Ludwigsfelde soll dies bald möglich sein.
Im Landkreis Dahme-Spreewald haben sich bereits erste Arztpraxen dazu bereit erklärt, Kinder und Jugendliche zu impfen. Insgesamt sieben Ärztinnen und Ärzte bieten den Impfstoff an.
Der Stand zur Corona-Lage am 5. August
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 11,7 in Dahme-Spreewald
  • 17,6 in Teltow-Fläming
Seit Montag sind in Dahme-Spreewald neun Corona-Neuinfektionen gemeldet worden, in Teltow-Fläming gab es 19 neue Covid-19-Fälle. In beiden Landkreisen blieb die Zahl der Todesfälle unverändert.
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Lost Places

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es jede Menge verlassene und verfallende Militärliegenschaften. Die MAZ reist mit einem neuen Projekt in die Vergangenheit der eindrucksvollsten Lost Places und macht sich auf die Suche nach ihrer Zukunft. In dieser Woche geht es um Kummersdorf-Gut und Sperenberg:
Hightech für den Krieg, Drehkreuz für den Osten: Das Militärerbe von Kummersdorf-Gut und Sperenberg
Historische Postkarten aus Kummersdorf und Sperenberg
Podcast zur früheren Heeresversuchsanstalt Kummersdorf und Sperenberg
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Die Nachrichten der Woche

Bürgerinitiative "KW stinkt's" feiert Sieg vor OVG gegen Wiesenhof Niederlehme
Bestensee: Wie sich ein Legehennen-Betrieb auf das Verbot des Kükentötens einstellt
Nach Busunfall auf A 13: Ermittlungen gegen den Fahrer
Fortsetzung der Tarifverhandlungen gefordert: Verdi schickt Brandbrief an Klinikleitung
Hochwasser-Hilfe: Hilfskräfte aus Dahme-Spreewald fahren nach Bad Neuenahr-Ahrweiler
Teltow-Fläming schickt 40 Feuerwehrleute zu Fluthilfe nach Ahrweiler
Ehering verloren - Professionelle Ringfinder helfen bei der Suche
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Diese Woche geht es um ein einen Besorgnis erregenden Verdacht in den Flughafengemeinden von Teltow-Fläming: Seit Jahren registriert eine Gruppe Männer rund um den promovierten Technologen Horst Steinicke nach starkem Regen weißen Schaum auf Dächern, in Regentonnen oder an den Seen in Siethen und Rangsdorf. Sie haben den Schaum untersuchen lassen und vermuten gefährliche Kerosinrückstände als Ursache des Ganzen. Behörden und Ämter haben auf ihre Warnung aber bisher nicht reagiert. MAZ-Reporterin Jutta Abromeit hat die Flughafengesellschaft und verschiedene Behörden dazu befragt und aufgeschrieben, was die Wissenschaftler-Gruppe nun unternimmt:
Weißer Schaum in Ludwigsfelde: Wissenschaftler sehen Vergiftungsgefahr, fühlen sich aber ignoriert
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Das Bild der Woche

Der Balkon von Jürgen Kummetz in Königs Wusterhausen. Foto: Frank Pawlowski
Der Balkon von Jürgen Kummetz in Königs Wusterhausen. Foto: Frank Pawlowski
Blumenmeer auf dem Balkon: So prächtig blüht kein zweiter Balkon im Wohnblock in Königs Wusterhausen. Rentner Jürgen Kummetz widmet sich mit Hingabe seinen Blumen. Petunien und Geranien blühen hier in Töpfen und Kästen um die Wette. Rund eine Stunde widmet sich der 80-Jährige jeden Tag seinen Pflanzen. Damit sie so prächtig blühen gibt es natürlich auch so manchen Trick. Einige davon hat er MAZ-Reporter Frank Pawlowski verraten.
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Nachrichtenradar

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Wohin am Wochenende?

Bevor die Sommerferien zu Ende gehen, gibt es am Sonntag im Schlosspark von Königs Wusterhausen noch einmal ein buntes Ferienprogramm. Und das steht ganz im Zeichen der royalen Gepflogenheiten - und so wird gespielt wie bei den Königskindern. Vom Kegelspiel bis zum Steckenpferdrennen ist so einiges dabei. Beginn ist um 11 Uhr, Eintritt 3 Euro, Programm für Kinder ab fünf Jahren.
Wenn Sie dieses Wochenende aber lieber Mal entspannt auf der Couch bleiben möchten, dann nehmen Sie doch einfach ein gutes Buch in die Hand - dieses Mal gibt es gleich drei Empfehlungen aus der Eichwalder Buchhandlung. Eine davon: „Der weiße Schmetterling“ von Walter Mosley.
Mads Mikkelsen (M.) spielt im Film „Der Rausch". Foto: Henrik Ohsten/epd
Mads Mikkelsen (M.) spielt im Film „Der Rausch". Foto: Henrik Ohsten/epd
Für Filmfans startet in dieser Woche unter anderem “Der Rausch” in den Kinos. Das komplette Programm für die Kinos in Teltow-Fläming und dem Dahmeland haben wir hier kostenlos für Sie zusammengestellt.
Für noch mehr Ideen rund um die Wochenendgestaltung werfen Sie am besten noch einen Blick in unsere Veranstaltungstipps:
Teltow-Fläming und Dahme-Spreewalde: Veranstaltungstipps für das Wochenende
Wussten Sie,...

dass man das beliebte Memory-Spiel nun auch mit Lokalkolorit spielen kann? Um genau zu sein sind es hiesige Krabbeltiere und Flattermänner, die man auf den quadratischen Kärtchen finden kann. Produziert hat diese neue Version des Legespiels die Gruppe „Luckenwalde Lebendig Gestalten“. Alle 36 Paare zeigen Arten, die es tatsächlich in der Kreisstadt zu entdecken gibt. Was hinter dieser Idee steckt und wo es das tierische Luckenwalde-Memory gibt, das hat MAZ-Reporterin Victoria Barnack hier aufgeschrieben:
Luckenwalder produzieren Insekten-Memory mit heimischen Arten
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MAZ-Ferientipps

Ferienzeit ist Ausflugszeit! Sechs Wochen lang stellt die MAZ-Redaktion jede Woche ein lohnendes Ausflugsziel in Teltow-Fläming oder dem Dahmeland vor. Zum Ferienende machen wir uns auf zum BER:
Die Besucherterrasse am BER. Foto: Nadine Pensold
Die Besucherterrasse am BER. Foto: Nadine Pensold
Von der Besucherterrasse des Hauptstadtflughafens aus kann man das Treiben auf dem Vorfeld beobachten: startende und landende Flieger, das Einsteigen der Reisenden in Flugzeuge der unterschiedlichsten Größe.
Auf der Terrasse gibt es aber nicht nur Fernrohre für den besseren Blick aufs Fluggeschehen, sondern auch ein bisschen Kunst zu gucken. Hier befinden sich ein Wind-Objekt des Künstlers Hein Sinken sowie die Bronze „Vor dem Start in Calais zum Europa-Flug von 1911“. Auch die „Gadgets“ an der Passagierbrücke für den A380 kann man von der Flughafen-Besucherterrasse aus entdecken. Und auch im Rest des Flughafens kann man einige Kunstwerke finden.
Der Besuch des BER lässt sich übrigens prima mit einer Radtour verbinden – denn hier führt auch ein Radweg direkt zum Terminal, und auch einer einmal rund herum um den Flughafen.
Sie haben noch mehr Lust auf Kunst oder wollen etwas zur Geschichte unserer Region erfahren? Dann schauen Sie gleich mal in unsere Ausstellungsübersicht - bestimmt ist auch etwas Passendes für Sie dabei:
Aktuelle Ausstellungen in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming
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