++ Neues zum Verschwinden von Milina K. ++ Baruth: Hintergründe zur Schließung der Urstromquelle ++ Schäden am Sendemast 17 in KW

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Milina. Das ist ein Name, den man nicht mehr “einfach so” liest. Zumindest nicht in Luckenwalde, zumindest nicht in Teltow-Fläming. Liest man diesen Namen, dann liest man immer auch die Geschichte der jungen Frau aus Luckenwalde, die seit mehr als 200 Tagen als vermisst gilt. Staatsanwälte und Polizisten gehen vom Schlimmsten aus – dass sie nicht mehr lebt. 
Als ich jüngst in Luckenwalde war, passierte ich die Bank am Nuthepark, auf der Milina zuletzt gesehen worden war. Als ich dort spazierte, schien die Sonne, die Vögel zwitscherten, es lag Frühling in der Luft. Und ich musste an die junge Frau denken, die überall als lebenslustig beschrieben wird. Milina hätte sich an diesem Frühling erfreut, so wie wir es tun. Aber sie ist nicht da. Und es besteht kaum noch Hoffnung, dass sie wieder zurückkehrt. Ist es da ein Trost, dass es laut der Ermittler nun einen Verdächtigen in diesem Fall gibt? Vielleicht, weil es hoffentlich Antworten gibt, weil die Ungewissheit endet. Meine Kollegen Lena Köpsell und Ulrich Wangemann waren in Luckenwalde und haben ihre Eindrücke rund um den Fall Milina aufgeschrieben. Sehr lesenswert, wie ich finde. 
Wenn Sie meiner Empfehlung folgen, und den genannten Beitrag lesen – oder in ihn “reinklicken”, dann wird Ihnen vermutlich auch auffallen, dass wir als MAZ uns digital verändert haben. Aufgeräumter sieht es aus, übersichtlicher. Wir hoffen, dass Sie so noch schneller zu den Texten gelangen, die Sie interessieren. 
Und davon haben wir auch in dieser Woche wieder einige. Holen Sie sich doch einfach in unserem Newsletter Anregungen zum Lesen. Und vor allem: Genießen Sie die Sonne! Unser MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs sagt uns schöne Tage voraus.
Herzliche Grüße,
Ihr Ekkehard Freytag
Bei Anregungen, Kritik oder Lob - zögern Sie nicht, Kontakt mit mir aufzunehmen. Sie erreichen mich ganz einfach per Mail unter ekkehard.freytag@maz-online.de.
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In eigener Sache

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Baruther Urstromquelle steht vor Schließung

Urstromquelle Baruth: Stromkosten haben sich verdreifacht - Mitarbeiter wütend über Aus der Firma
Baruth: Urstromquelle schließt - Werkleiter Gert Schaeffler kritisiert Edeka
Edeka bestreitet Verantwortung für Aus der Urstromquelle Baruth
Einige Mitarbeiter könnten Arbeitsplätze behalten - Landrätin Wehlan entsetzt über Schließung
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Neue Entwicklung im Fall Milina K.

Vermisste Milina K.: Es gibt eine verdächtige Person
Wo ist Milina K. (22)? Spurensuche im Nuthepark
Milina K. aus Luckenwalde: Das ist der aktuelle Stand
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Neues vom BER

Blankenfelder gewinnen Schallschutz-Prozess gegen den BER
BER steht mit fünf Milliarden Euro in der Kreide
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Die Corona-Lage am 5. Mai

Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 434,5 (vor einer Woche 713,7) in Dahme-Spreewald
  • 466,3 (vor einer Woche 658,1) in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 36 Prozent
  • Teltow-Fläming: 17 Prozent
Seit Beginn der Woche wurden 631 Neuinfektionen in Teltow-Fläming sowie ein Todesfall gemeldet, derzeit ist ein Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. In Dahme-Spreewald waren es 584 Neuinfektionen und zwei Todesfälle. Es gibt derzeit zwei Corona-Intensivpatienten, einer muss beatmet werden.
In TF sind fast 400 Mitarbeiter in Pflegeheimen, Arztpraxen und Krankenhäusern ungeimpft
TF: So ist die Corona-Situation in den Krankenhäusern
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Die Nachrichten der Woche

Zossener Unternehmen an erstem Wasserstoffkraftwerk in Brandenburg beteiligt
Königs Wusterhausen: Mehr als 200 Teilnehmer bei Demo der Kita-Erzieher
TF schafft Amt für Digitalisierung und Informationstechnik
LDS: Debatte zu kostenfreien Tampons an weiterführenden Schulen
TF und LDS: Wie die Trockenheit den Fußballplätzen der Region zusetzt
Dahme-Spreewald: Erste E-Ladesäulen an Raststätten der A13 installiert
Mittenwalde: Gespräch zu Kooperation von Buße und Stadtparlament vertagt
Großbeeren: Bürgerentscheid am 22. Mai - Info-Veranstaltung abgelehnt
Teltow-Fläming lehnt neuen Naturpark Baruther Urstromtal ab
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Einsatz der Woche

Polizei und Lebensretter waren in Mahlow im Einsatz. Foto: Julian Stähle
Polizei und Lebensretter waren in Mahlow im Einsatz. Foto: Julian Stähle
Mehrere Verletzte nach Familien-Prügelei in Mahlow: Bei einer Auseinandersetzung in Mahlow wurden am Dienstagabend mehrere Personen leicht verletzt. Dort hatte es vor einem großen Einfamilienhaus am Glasower Damm eine Schlägerei zwischen Angehörigen zweier ausländischer Familien gegeben. Die Beamten waren auf eine Gruppe von etwa 20 Menschen getroffen. Weitere Familienmitglieder hatten den Ort der Auseinandersetzung zu diesem Zeitpunkt wohl bereits wieder verlassen, wurde berichtet. Laut Zeugen seien außer Porzellan noch weitere Gegenstände auf der Straße gelandet. Die Ganze Geschichte gibt es hier.
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Dieses Mal blicken wir dafür auf Jüterbog: Dort kam es bei einer Veranstaltung zu unschönen Vorfällen. Dabei wurde die Wiesenhalle von Besuchern einer Party massiv beschädigt. Es habe „extremen Schäden am Hallenboden“, außerdem „Erbrochenes im Veranstaltungsbereich“ gegeben, so Bürgermeister Arne Raue. Darüber hinaus mussten die Polizei und der Rettungsdienst mehrfach anrücken. Auf Facebook berichten Nutzer auch von extremer Lärmbelästigung und aggressivem Verhalten der Gäste. Auch zu Drogenmissbrauch und Körperverletzung soll es gekommen sein. Obwohl es eine Veranstaltung für Jugendliche war, sollen auch ältere Partygänger in die Vorfälle involviert gewesen sein. MAZ-Reporterin Isabelle Richter hat die Hintergründe dazu recherchiert:
Jüterbog: Schäden nach Party-Eskalation in Wiesenhalle
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Bild der Woche

Der Sendemast 17 auf dem Funkerberg. Foto: Oliver Fischer
Der Sendemast 17 auf dem Funkerberg. Foto: Oliver Fischer
Historischer Patient: Der Sendemast 17 auf dem Königs Wusterhausener Funkerberg ist etwas ganz Besonderes: Er ist rund 100 Jahre alt, ein Relikt aus den Anfangstagen des Radios und wahrscheinlich auch – so genau weiß das niemand – der höchste noch existierende Funkmast seiner Generation in Europa. Allerdings ist die Stahlgitterkonstruktion in die Jahre gekommen. Die Farbe blättert und die Halteseile wurden zuletzt vor etwa 50 Jahren ausgetauscht. Beides muss gemacht werden – und zwar ziemlich dringend. MAZ-Reporter Oliver Fischer hat erfahren, wann und wie der Sendemast wieder auf Vordermann gebracht wird.
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Der Wetterausblick

Apfelblüte in Luckenwalde. Foto: Iris Krüger
Apfelblüte in Luckenwalde. Foto: Iris Krüger
Ein sonniger Muttertag wartet auf uns und kommende Woche sogar sommerliche Temperaturen, wie MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs berichtet: Heute ist es meist sonnig, gelegentlich bilden sich dichte Quellwolken. Bei schwachem Wind erwarten uns 18 bis 20 Grad. Der Sonnabend beginnt noch recht freundlich. Ab dem Mittag verdichten sich die Wolken und am Nachmittag kann es etwas regnen. Die Höchstwerte erreichen 18 bis 23 Grad. “Am Sonntag verwöhnt uns dann wieder die Sonne”, so Krebs. Es wird heiter bis wolkig und niederschlagsfrei. Mit 18 bis 20 Grad erwarten uns Temperaturen noch im angenehmen Bereich. Ab Mittwoch wird es deutlich wärmer. Zum Ende der Woche sollten dann die 25 Grad stabil überschritten werden, auch 30 Grad sind nicht ausgeschlossen. Mehr zum regionalen Wetter können Sie hier nachlesen.
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Wohin am Wochenende?

Endlich wieder Wochenende! Und außerdem steht der Muttertag vor der Tür. Wir haben da ein paar Ideen, wie Sie die freien Tage verbringen können:
Auf Schloss Diedersdorf findet am Samstag und Sonntag ein Ritterfest mit Turnieren, Aufführungen, einem Mittelaltermarkt und viel Programm statt. Nachwuchsritter können sich zum Beispiel beim Axtwerfen, Bogenschießen und anderen ritterlichen Disziplinen beweisen.
Der Rastplatz auf dem Keilberg. Foto: Gertraud Behrendt
Der Rastplatz auf dem Keilberg. Foto: Gertraud Behrendt
Bei unserer MAZ-Wanderung nehmen wir Sie dieses Mal mit in den Süden von Teltow-Fläming. Auf einem gut ausgeschilderten Wanderweg geht es von Pechüle aus über knapp vier Kilometer zum Keilberg. Unterwegs geben viele Informationstafeln beispielsweise Auskunft über das Naturschutzgebiet Forst Zinna-Jüterbog-Keilberg.
Violeta Vollmer öffnet am 7. und 8. Mai ihr Atelier in Senzig. Foto: Violetta Vollmer
Violeta Vollmer öffnet am 7. und 8. Mai ihr Atelier in Senzig. Foto: Violetta Vollmer
Das Wochenende steht übrigens ganz im Zeichen der Kunst: Es sind Tage des offenen Ateliers. Wo es was zu sehen gibt, finden Sie in unseren Überblickstexten für Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald.
Sie haben noch nicht genug? Dann schauen Sie doch mal in unseren Ausstellungsführer für TF und LDS, unser regionales Kinoprogramm oder in unsere Wochenend-Highlights:
Das ist los am Wochenende
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Leute, Leute

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen jede Woche Menschen aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, die besondere Geschichten zu erzählen haben, die sich in der Region engagieren oder ungewöhnliche Projekte in die Tat umsetzen: 
Eichwalde: Mathias von Polenz war für das Auswärtige Amt in vielen Ländern tätig
Blankenfelde: Buchhändlerin Regine Risse übergibt ihren Laden an Susanna Schubert
Teltow-Flämings Kreisbrandmeister Tino Gausche legt sein Amt nieder
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Made in TF und LDS

Olaf Mahr will Verbraucher für hochwertiges Fleisch sensibilisieren.  Foto: privat
Olaf Mahr will Verbraucher für hochwertiges Fleisch sensibilisieren. Foto: privat
Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität – auf diesen drei Säulen fußt die Geschäftsidee von Olaf Mahr. Nachdem er vor fünf Jahren den Lieferservice “Meat Bringer” für Premiumfleisch aus Brandenburg gründete und ein stationärer Verkauf auf dem Gelände der ehemaligen Schwartzkopffwerke dazukam, zieht er nun in den ehemaligen Lebensmittelmarkt neben dem Wildorado. Ab kommender Woche gibt es bei ihm Fleisch von 15 ausgewählten Bauern aus den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Alle arbeiten nach bestimmten Grundsätzen und das Tierwohl steht im Mittelpunkt. MAZ-Reporterin Heidrun Voigt hat mit dem Fleischsommelier gesprochen. 
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Unsere Feuerwehr

Mit der Serie „Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Feuerwehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. In dieser Woche hat MAZ-Reporterin Franziska Mohr bei den Kameradinnen und Kameraden in Schönefeld vorbeigeschaut:
Immer mehr Feuerwehreinsätze im Straßenverkehr
Antje Dausend ist Jugendwartin der Feuerwehr
MAZ-Gespräch mit Ortswehrführer Christian Nährig
Jetzt wird's tierisch

Groß Machnow: Störche und Enten schaffen Rätsel rund ums Storchennest
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