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Orkan fegt durch TF und LDS ++ Diskussion um Polizeieinsatz bei Demo in Jüterbog ++ Romantische Plätze in der Region

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Liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie die neueste Ausgabe unseres Newsletters für Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald lesen!
War das ein Sturm gestern. Vor allem den Norden unserer Region hat der Orkan getroffen. Überall fielen Bäume um und blockierten die Straßen, und auf der B101 warf der Wind zwischen Thyrow und Trebbin sogar einen Lkw um, der auf die Seite kippte. Aber auch im Süden des Landkreises Teltow-Fläming musste die Feuerwehr immer wieder ausrücken, um Bäume von den Straßen zu holen, es flogen Dachziegel herunter.
Ähnlich sah es in Dahme-Spreewald aus. Am BER musste zeitweise der Flugbetrieb unterbrochen werden, weil bei Böen über 50 Knoten weder die Fluggastbrücken bewegt, noch die Gepäckklappen der Flugzeuge geöffnet werden können. Beides könnte beschädigt werden.
Heute und am Samstag soll es mit dem stürmischen Wetter weitergehen, schreibt unser Wetterexperte Karl-Heinz Krebs. Wir halten Sie selbstverständlich auf www.maz-online.de über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.
Stürmisch in ganz anderer Hinsicht verlief am Montagabend ein Polizeieinsatz in Jüterbog. Die Polizei wollte dort eine unangemeldete Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen auflösen. Als sie die Personalien einiger Teilnehmer überprüfen wollte, kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der eine Frau auf die Zinnaer Straße fiel und beinahe von einem Polizeipferd getreten wurde. Was da genau passiert ist, wie die Teilnehmer und die Polizei den Vorfall sehen, hat meine Kollegin Isabelle Richter recherchiert.
Der Sturm in der Königs Wusterhausener Kommunalpolitik hat sich ja inzwischen gelegt. Die neue Bürgermeisterin Michaela Wiezorek stellt jetzt die Stadtverwaltung neu auf. Am Montag steht die Wahl einer neuen Ersten Beigeordneten in der Stadtverordnetenversammlung auf der Tagesordnung. Wiezoreks Kandidatin ist die derzeitige Leiterin des Stadtplanungsamtes in Bernau, Sylvia Hirschfeld, wie meine Kollegin Josefine Sack erfahren hat.
Jetzt steht aber erst einmal das Wochenende vor der Tür, machen Sie es sich schön, trotz des Sturms. Wie immer haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, was sie an den freien Tagen unternehmen können.
Aber erst einmal viel Spaß mit unserem Newsletter, wenn er Ihnen gefällt, empfehlen Sie uns gern weiter!
Herzliche Grüße,
Ihr Carsten Schäfer
Schauen Sie doch auch mal in den Sozialen Medien bei uns vorbei. Hier finden Sie unsere Facebook-Accounts für Dahme-Spreewaldund Teltow-Fläming. Auf Instagram sind wir auch zu finden - hier geht es zu unseren Bildern aus dem Dahmeland und Teltow-Fläming.
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Schöne Ausflugsziele in LDS gibt es nach dem Klick aufs Bild.
Schöne Ausflugsziele in LDS gibt es nach dem Klick aufs Bild.
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Corona-Überblick

Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald haben diese Woche eine neue Corona-Marke geknackt: In beiden Landkreisen haben sich mittlerweile seit Beginn der Pandemie mehr als 30.000 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. In Teltow-Fläming ist weiterhin vor allem der Norden Schwerpunkt des Infektionsgeschehens. Trotz hoher Inzidenzen werden nun aber Lockerungen kommen.
Vor allem in Kitas und Schulen ist die Lage derzeit oft angespannt. Wegen hoher Krankenstände wird die Betreuung verkürzt. In der Gemeinde Am Mellensee mussten diese Woche gleich drei Kindereinrichtungen wegen der Personalnot schließen. Für Schule hoffen immer noch viele Familien auf Luftfilter, um die Kinder in den Klassenzimmern besser geschützt zu wissen. In Ludwigsfelde wurde dazu eine Petition gestartet, nach einem Testlauf ist nun aber klar: vorerst wird es keine Luftfilter geben.
Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Befürchtungen waren groß, dass wegen der Omikron-Variante etliche Menschen, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur arbeiten, krankheitsbedingt ausfallen. Solche Mitarbeiter sollten deshalb besonders geschützt werden, In Dahme-Spreewald scheint das funktioniert zu haben - es gibt Entwarnung.
Und zum Schluss noch das Thema Impfen: Das sorgt weiterhin für Diskussionen und Protest. Mehrere Veranstaltungen - sowohl angemeldet als auch unangemeldet - haben in dieser Woche in der Region wieder stattgefunden. Zum Beispiel in Zossen. In Jüterbog sorgte der Polizeieinsatz bei der Demo am Montag für Schlagzeilen. Auch am Mittwoch verlief eine Gedenkveranstaltung für die Corona-Toten nicht ohne Probleme.
Insgesamt hat das Interesse an den Impfungen aktuell nachgelassen, wie wir für Teltow-Fläming recherchiert haben. Bei einer Aktion in Ruhlsdorf wurde gar nur eine einzige Impfdosis verimpft. Um für die Impflicht zu werben und sich ein Bild von der Lage der Krankenhäuser in ihrem Wahlkreis zu machen, war Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) diese Woche in Ludwigsfelde vor Ort.
Die Corona-Lage am 17. Februar
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 1711,3 (vor einer Woche 1467,3) in Dahme-Spreewald
  • 1538,9 (vor einer Woche 1705,6) in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 30 Prozent
  • Teltow-Fläming: 8 Prozent
Seit Beginn der Woche sind in Dahme-Spreewald 1883 Corona-Infektionen gemeldet worden, in Teltow-Fläming waren es 1491 Meldungen. In beiden Kreisen blieben die Todeszahlen unverändert.
In Teltow-Fläming sind derzeit zwei Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, einer muss beatmet werden. In Dahme-Spreewald ist derzeit ein Covid-19-Intensivpatient gemeldet.
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Neues vom BER

Flughafen BER in Schönefeld: Flugbetrieb läuft nach Unterbrechung wieder
Landendes Flugzeug am BER reißt Dachziegel in Waltersdorf herunter – Frau fast erschlagen
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Die Nachrichten der Woche

Haushalt 2022 in TF: Kreisumlage von 40 Prozent geplant - Jahresabschlüsse in Ausschüssen empfohlen
Fehlende Oberschulen in Dahme-Spreewald: Landkreis sieht Kommunen in der Pflicht
Milina K. aus Luckenwalde vermisst: Das ist der aktuelle Stand
Zeuthen: Bürgermeister Sven Herzberger zur zweiten Grundschule, dem Zeuthener Winkel und dem Bahntunnel
Nach Polizei-Einsatz im Ludwigsfelder Rousseau-Park ermittelt die Kriminalpolizei
Wachstum am BER: Wo Schönefeld am jüngsten ist –  und wo am ältesten
TH Wildau: Bundesweit einzigartiger Radverkehrs-Studiengang startet
15-Jährige hat Ärger mit Abo-Ticket der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming
Zossen: Parkplatz am Wasserski-Park Horstfelde könnte noch in diesem Jahr gebaut werden
Mittenwalde: Stadt bemüht sich weiter um Postfiliale, Klage wird jedoch ausgeschlossen
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Einsatz der Woche

Schwerer Unfall während des Sturms auf der B101. Foto: Julian Stähle
Schwerer Unfall während des Sturms auf der B101. Foto: Julian Stähle
Orkan fegt durch die Region: Die Sturmtiefs “Xandra” und “Ylenia” halten Einsatzkräfte in ganz LDS und TF seit der Nacht zu Donnerstag auf Trab. Umgestürzte und entwurzelte Bäume, ein umgekippter LKW auf der B101 und viele weitere Sturmschäden waren zu vermelden. Unermüdlich waren Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Allein in TF gab es 253 Einsätze im Verlauf des Tages.
Die hohe Zahl an Vorfällen führte in Königs Wusterhausen zur Überlastung des Notrufs. Der Busverkehr wurde zeitweise in Dahme-Spreewald eingestellt und die örtlichen Feuerwehren rückten zu dutzenden Einsätzen aus.
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Dieses Mal geht es um die Lage der Wirtschaft in Dahme-Spreewald. Wie auch andernorts in Deutschland sind die Energiepreise zuletzt stark gestiegen. Inzwischen zahlen Betriebe in Brandenburg das Zwei- bis Dreifache an Energiekosten, sagt Michael Rusch, Energieexperte bei der IHK Cottbus. „Das geht soweit, dass einige sogar das Sechsfache des eigentliches Preises bezahlen müssen.“ Das trifft alle Branchen gleichermaßen. MAZ-Reporter Steve Reutter hat diese Woche verschiedene Experten befragt, wie es den Betrieben im Landkreis geht, wie Verbände reagieren und worauf die Betroffenen nun hoffen:
Energiepreise mehr als verdoppelt: Auch Betriebe in LDS davon betroffen
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Nachrichten-Radar

  • Wahl in KWH: Am Montag beschäftigen sich die Königs Wusterhausener Stadtverordneten mit einer wichtigen Personalie: Sie wählen die künftig wichtigste Führungskraft hinter der Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (parteilos). Sylvia Hirschfeld soll zur Ersten Beigeordneten der Stadt Königs Wusterhausen gewählt werden. Die 56 Jahre alte Berlinerin leitet seit 2009 das Stadtplanungsamt in der Stadt Bernau (Barnim). Mit der Stelle der Ersten Beigeordneten wird auch eine Neuorganisation des Rathauses einhergehen.
  • Kreispolitik: In Wildau findet am Mittwoch die Sitzung des Kreistags von Dahme-Spreewald statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Schulentwicklungsplanung und eine mögliche Wohnungsbedarfsplanung für den Landkreises sowie die Errichtung eines fünfzügigen Gymnasiums in Schönefeld. Die komplette Tagesordnung können Sie hier nachlesen.
  • Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten von Jüterbog treffen sich am Mittwoch zu ihrer nächsten Sitzung. Diskutiert und entschieden wird über die Vertragsverhandlungen des WBJ-Baugebiets Fuchsberge, der Beitritt der Stadt Jüterbog in die Arbeitsgemeinschaft “Städteforum Brandenburg” und die Aufhebung der Sanierungssatzung für das Gebiet “Kloster und Webersiedlung”. Alle Punkte der Tagesordnung können Sie hier einsehen.
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Das Bild der Woche

Schlosser Tim Bergmann legt den Luftfilter frei. Foto: Uwe Klemens
Schlosser Tim Bergmann legt den Luftfilter frei. Foto: Uwe Klemens
Fit in die neue Saison: Nicht mehr lange, dann beginnt wieder die Zeit der Hobbygärtner und ihrer Rasenmäher. Die Gartengeräte brauchen genauso Fürsorge wie Fahrräder oder Motorräder, die über die kalten Monate eingemottet waren. MAZ-Reporter Uwe Klemens hat deshalb in dieser Woche Christian Bartling, Chef der Hohenseefelder Bartling-Filiale, besucht. Er kennt die Kniffe, wie man die Rasenmäher schnell auf Vordermann bringt, hegt und pflegt und wo die Problemzonen der knatternden Maschinen liegen.
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Der Wetterausblick

In der Nacht zu Samstag sind erbeut Orkanböen möglich. Quelle: Jens Büttner
In der Nacht zu Samstag sind erbeut Orkanböen möglich. Quelle: Jens Büttner
Nach dem stürmischen Donnerstag gibt es heute zumindest eine kurze Verschnaufpause. Allerdings nicht lange, wie MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs zu berichten weiß. Denn schon recht zeitig ziehen Wolken auf, die zunächst nur Schauer, am Nachmittag dann anhaltenden Regen bringen. Mit dem Regen kommt auch der Wind zurück, es kann dann zu stürmischen Böen der Stärke sieben bis acht kommen. In der Nacht nimmt der Sturm noch weiter Fahrt auf, starke Orkanböen sind zu erwarten. Passen Sie also gut auf sich auf! Am Samstag gibt es immer wieder sonnige Abschnitte und nur selten Regen- oder Graupelschauer. “Der Sonntag wird dann wieder ein Tag zum Vergessen. Es gibt viele Wolken und zeitweise Regen, der teils schauerartig verstärkt ist”, so Karl-Heinz Krebs. Noch mehr zu den Wetteraussichten für die Region können Sie hier nachlesen. 
Wohin am Wochenende?

Das Wochenende ist zum Greifen nah und das passende Programm haben Sie schon in der Hand. Denn wir haben wieder ein paar Ideen für die freien Tage zusammengestellt:
Am Sonntag startet in Ludwigsfelde das Klubkino in eine neue Spielzeit. Jeden dritten Sonntag im Monat gibt es dann wieder Kinovorstellungen im Klubhaus. Zum Auftakt flimmert um 18 Uhr der Film “Judy” über die Leinwand. Noch mehr Kino gefällig? Dann geht es hier entlang zum Programm unserer regionalen Lichtspielhäuser.
Wenn der Sturm nachgelassen hat, haben wir auch für die Frischluft-Freunde etwas im Angebot: MAZ-Wanderexperte Günter Mehlitz hat diese Woche den historischen Rundweg durch die “Verbotene Stadt” in Wünsdorf herausgesucht. Auf rund zehn Kilometern geht es durch die Militärgeschichte des Ortes. Zur Touren-Vorbereitung können Sie auch in unserer Lost-Places-Rubrik reinschauen.
Eine Fahrzeughalle einer ehemaligen Militäranlage in TF. Foto: Swen Bernitz
Eine Fahrzeughalle einer ehemaligen Militäranlage in TF. Foto: Swen Bernitz
Und wenn Sie schon mal in Wünsdorf sind: Schauen Sie in der Neuen Galerie vorbei. Dort zeigt der Architekturfotograf Swen Bernitz ab Samstag seine Arbeiten. Weitere Ausstellungen können Sie in unserem kostenlosen Überblick nachlesen.
Und auch die Wochenend-Highlights dürfen natürlich nicht fehlen. Die finden Sie in diesem Artikel:
Veranstaltungen am Wochenende
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Leute, Leute

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen jede Woche Menschen aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, die besondere Geschichten zu erzählen haben, die sich in der Region engagieren oder ungewöhnliche Projekte in die Tat umsetzen: 
Liane Paschen aus Niedergörsdorf fuhr zu DDR-Zeiten als Schiffs-Bäckerin bis nach Asien
Brusendorf: Trompeter Andras de Laszlo wegen Corona zum Nichtstun verdammt
Angela Gabriel - Großbeerens Beauftragte für Menschen mit Beeinträchtigungen im Porträt
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Unsere Feuerwehr

Mit der Serie „Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Wehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. In dieser Woche hat MAZ-Reporterin Andrea von Fournier bei den Kameradinnen und Kameraden in Ludwigsfelde vorbeigeschaut:
Ludwigsfelde wächst - da braucht es mehr Platz für Feuerwehrleute und Technik
Im Gespräch mit Michael Lehmann, dem stellvertretenden Ortswehrführer
Einsatzkräfte auf vier Pfoten
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Mein Lieblingsplatz

Der Valentinstag ist zwar schon vorüber, Romantik kann man zum Glück aber nie genug haben. Darum haben wir uns auch auf die Suche nach den schönsten Orten für Verliebte im Dahmeland und in Teltow-Fläming gemacht. Zwei wollen wir Ihnen gleich hier verraten:
Der Chinesische Garten an der Seestraße in Zeuthen. Foto: Nadine Pensold
Der Chinesische Garten an der Seestraße in Zeuthen. Foto: Nadine Pensold
Ein bisschen versteckt an der Seestraße 79a in Zeuthen befindet sich der Eingang zum Chinesischen Garten. Man schreitet einen pflanzenverhangenen Weg entlang, vorbei an einem kleinen Koi-Teich, kann es sich in einer Pergola gemütlich machen und den fantastischen Blick auf den Zeuthener See genießen.
Wiepersdorfs Kirche steht direkt am Teich des Schlossparks. Foto: Uwe Klemens
Wiepersdorfs Kirche steht direkt am Teich des Schlossparks. Foto: Uwe Klemens
Das Wiepersdorfer Schloss und der dazugehörige Park gelten als wichtiger Ort der Romantik. Schließlich wandelten hier einst die wichtigsten Romantiker der Literaturgeschichte. Auch heute wird die lauschige Anlage von Besuchern aus Fern und Nah geschätzt und ist bei Brautpaaren ein beliebtes Motiv für das romantische Hochzeitsfoto.
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