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Unfall-Serie auf der A10 ++ Neue Bürgermeisterin in KW ++ Zoff am Panzersee

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Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen beim Berliner Ring, unserem Newsletter für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming!
Der andere Berliner Ring, also die Autobahn A 10, hat die Autofahrer in unserer Region in den vergangenen Tagen Nerven gekostet. Diverse Unfälle und Sperrungen zwischen Genshagen und Rangsdorf haben am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag für ein Verkehrschaos gesorgt, nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf den Umleitungsstrecken. Eine Erklärung für die Unfallserie gibt es allerdings nicht, wie unsere Reporterin Jutta Abromeit herausgefunden hat.
Und noch ein Unfall hat die Region beschäftigt: Auf der B 101 bei Thyrow prallte ein Auto ungebremst in ein stehendes Feuerwehrfahrzeug, das eine Einsatzstelle absicherte. Der Fahrer ist schwer verletzt, den Feuerwehrleuten ist glücklicherweise nichts passiert - die Thyrower Feuerwehr muss aber vorerst ohne ihr 380.000 Euro teures Spezialfahrzeug auskommen.
Das wichtigste kommunalpolitische Ereignis der vergangenen Tage war zweifelsohne die Wahl von Michaela Wiezorek zur neuen Königs Wusterhausener Bürgermeisterin. Sie erreichte am Sonntag 52,6 Prozent der Stimmen, eine Stichwahl ist nicht nötig. Der im März abgewählte Ex-Bürgermeister Swen Ennullat kam nur auf 33,3 Prozent. Ziemlich klar ist, dass er ein wesentlicher Grund für das gute Abschneiden der bisher eher unbekannten Tiefbauamtsleiterin ist: Die Königs Wusterhausener wollten nicht zurück zu den Chaostagen von 2019 und 2020, als die Konflikte zwischen Bürgermeister und Stadtverordnetenmehrheit die Stadt de facto lahmgelegt hatten. Deshalb haben sie Wiezorek, Kandidatin des von CDU bis Linken reichenden Bündnis 21, einen großen Vertrauensvorschuss gegeben, hat unser Reporter Oliver Fischer schon am Wahlabend analysiert. Klar ist aber auch: Ohne Ennullat als Gegner wird das Bündnis in der Stadtverordnetenversammlung nicht lange halten. Es bleibt also spannend, geht aber hoffentlich künftig wieder zivilisierter zu in der KWer Stadtpolitik.
Wer derzeit im Nachbarkreis Teltow-Fläming nach einem Haus oder Grundstück sucht, dem kann ich unseren Überblick über den Immobilienmarkt in TF ans Herz legen. Soviel sei verraten: Günstig ist es nur in den Orten, die weit weg von Berlin sind.
Und jetzt wünsche ich Ihnen eine spannende Lektüre unseres Newsletters, empfehlen Sie uns weiter und eine schöne Woche!
Herzliche Grüße,
Ihr Carsten Schäfer
P.S.: Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie mir gern unter carsten.schaefer@maz-online.de.
Per Klick aufs Bild geht es zum großen Immobilien-Spezial der MAZ.
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Corona-Überblick

Ausgestanden ist die Pandemie noch nicht, die Delta-Variante breitet sich in Brandenburg weiter aus. In Ludwigsfelde fühlt man sich auf eine mögliche vierte Welle im Herbst aber deutlich besser vorbereitet als im vergangenen Jahr, wie der ärztliche Direktor des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow, Burkhard Schult, und Geschäftsführer Karsten Bittigau im MAZ-Interview erzählen.
Die Gewerbetreibenden in Königs Wusterhausen blicken hingegen bereits mit Sorge auf den Herbst. Sie fordern daher eine Corona-Strategie für den Einzelhandel, um Schließungen bei einem neuen Lockdown zu vermeiden.
Die niedrigen Fallzahlen in der Region ziehen Veränderungen nach sich: Da sich immer weniger Menschen testen lassen, verringert die Corona-Teststelle auf dem Campus der TH Wildau ihre Öffnungszeiten. Der Krisenstab des Landkreises Teltow-Fläming zieht sich wegen der niedrigen Inzidenzen aus der Corona-Arbeit zurück. Doch im Gesundheitsamt laufen schon die Vorbereitungen auf eine vierte Welle.
Der Stand zur Corona-Lage am 9. Juli:
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 3,5 in Dahme-Spreewald
  • 1,2 in Teltow-Fläming
Seit Montag sind in Dahme-Spreewald fünf Neuinfektionen gemeldet worden, in Teltow-Fläming gab es keinen neuen Coronafall. In beiden Landkreisen blieb die Zahl der Todesfälle unverändert.
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Bürgermeisterwahl in Königs Wusterhausen

Michaela Wiezorek zur Bürgermeisterin gewählt
Interview: Michaela Wiezorek über Ziele und 100-Tage-Plan
FWKW-Chef Thomas Stiller tritt von allen Ämtern zurück
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Die Nachrichten der Woche

Wildau: Ende der Ermittlungen gegen Bürgermeisterin Angela Homuth ist nicht in Sicht
Buga in Erfurt: Viermal Gold für Luckenwalder Gärtner
Urteil im Prozess um tödlichen Bootsunfall: Angeklagte nur verwarnt
Luckenwalde schafft keine Luftfiltergeräte für Schulen an
Detail-Entscheidungen zum Wohnungs- und Häuserbau in Zossen 
Neues Album von Sängerin Mieke Miami
Großbeeren: Jugendclubleiterin Doris Pohlenz geht in den Ruhestand
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Aufreger der Woche

In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Diese Woche bewegt ein Streit im Trebbiner Ortsteil Großbeuthen die Gemüter: Dort gibt es Ärger um den Zugang zum örtlichen See - Anwohner konnten dort stets ungehindert angeln, baden und die Natur genießen. Dass der See-Eigentümer erst mit Zäunen und nach Auflagen mit sogenannten Benjes-Hecken den Zugang einschränken will, stößt daher auf Gegenwehr. Hier lesen Sie die ganze Geschichte:
Kleinkrieg am Panzersee in Großbeuthen
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Nachrichten-Radar

  • Weder Streiks noch Verhandlungen haben bisher den Erfolg gebracht: Der Tarifkonflikt an den drei Brandenburger Asklepios-Kliniken geht weiter. Am Standort in Teupitz gibt sich die Belegschaft trotz des Stillstands kämpferisch. Am Dienstag trifft sich die Verdi-Tarifkommission. Dann soll die Lage und das weitere Vorgehen besprochen werden. Neben neuen Verhandlungen mit dem Arbeitgeber wird es dabei sicherlich auch um weitere Streikaktionen gehen. MAZ-Reporter Jérôme Lombard hat dazu mit dem Teupitzer Betriebsratsvorsitzenden Jirka Wittulski gesprochen.
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Das Bild der Woche

An der TH Wildau wird an Bootsantrieben gefeilt. Foto: Karen Grunow
An der TH Wildau wird an Bootsantrieben gefeilt. Foto: Karen Grunow
Ist das Kunst? Jein. Dieses Bild zeigt ein Modell für einen möglichen Bootsantrieb mit dem Schaufelrad-Prinzip. Maschinenbau-Studenten der Technischen Hochschule Wildau tüfteln derzeit an einer Antriebstechnik für ein Boot, das im kommenden Jahr zur Documenta nach Kassel schippern soll. Die Fahrt zur weltweit wichtigsten Ausstellung der zeitgenössischen Kunstszene unternimmt ein Künstlerkollektiv aus Berlin. MAZ-Reporterin Karen Grunow hat sich die Entwürfe der Studenten näher angeschaut.
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Der Wetterausblick

“Das Wetter am Wochenende wird ganz ordentlich”, schreibt Karl-Heinz Krebs in seiner wöchentlichen Mail an die MAZ-Redaktion. Im Anhang finden wir dann die aktuellen Wetterprognosen für die Region mit spannenden Daten und Zahlen zur Wetterlage in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. In dieser Woche erfahren wir zum Beispiel, welche Orte die sonnenreichsten der vergangenen Tage waren, dass wir trotz einiger Schauer erst ein Viertel der nötigen Niederschlagsmenge im Juli erreicht haben und was der Hundertjährige Kalender verlautbaren lässt. Und Sie können nachlesen, was der MAZ-Wetterexperte eigentlich unter “ordentlichem” Wetter versteht:
Wochenend-Wetter für Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming
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Wohin am Wochenende?

Hoch die Hände, bald ist Wochenende! Beim aktuellen Wetter-Hin-und-Her ist es dabei nicht schlecht, auch einen Plan für Regentage zu haben. Warum also nicht einfach mal gemütlich auf der Couch verweilen und ein gutes Buch in die Hand nehmen? Tipps bekommen Sie einmal monatlich auf der MAZ-Kulturseite von den Buchhändlern unseres Vertrauens in der Region. Dieses Mal kommen die Leseempfehlungen aus der Geschwister-Scholl-Buchhandlung in Zossen. Empfehlungen für die aktuellsten Filme bekommen Sie natürlich auch bei der MAZ - hier in unserem wöchentlichen kostenlosen Kino-Programm für die Region.
Liebenthaler Wildpferde kann man unweit des BER antreffen. Foto: Nadine Pensold
Liebenthaler Wildpferde kann man unweit des BER antreffen. Foto: Nadine Pensold
Ein bisschen Bewegung ist allerdings nie verkehrt. Warum also nicht in den Sattel schwingen und die Pedale treten? Ein lohnendes Ziel kann da Schönefeld sein. Im Landschaftspark “In den Gehren” gibt es sogar Wildpferde zu sehen. Und wer nicht alleine radeln mag, der kann sich den Machern der BER-erfahren-Touren anschließen. Am Sonntag um 10 Uhr geht es wieder rund um den Hauptstadtflughafen.
Auf dem ehemaligen Militärflugplatz Niedergörsdorf heißt die Devise am Sonntag: tanzen, tanzen, tanzen. Schon um 13 Uhr startet auf dem Gelände das “Tag Tanz.Open Air”.
Noch mehr Anregungen für die Wochenendplanung finden Sie wie gewohnt in unserem MAZ-Veranstaltungsüberblick:
Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming: Tipps für das Wochenende
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Wussten Sie,...

dass es neben Pfandflaschen und -dosen auch Pfandboxen für Lebensmittel gibt? Seit kurzem ist die Erfindung zweier Studenten der TH Wildau in der Pilotphase und in den ersten Supermärkten zu finden. Mit PFABO sollen Wegwerfplastik vermieden und der Einkauf an der Frischetheke nachhaltiger werden. Die Idee von Juliane und Adrian Spieker: Statt in Einwegplastik werden Wurst, Käse und Co. in einen Mehrwegbehälter gepackt. Das mitbezahlte Pfand bekommt der Kunde dann bei Rückgabe der Box im Laden wieder. Dort wird das Behältnis dann hygienisch gereinigt und ist bereit für seinen nächsten Einsatz – insgesamt bis zu 200-Mal. Mehr zu diesem spannenden Start-up aus der Region lesen Sie hier:
Wildauer Start-Up sagt Müllbergen den Kampf an
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MAZ-Ferientipps

Ein Wasserspielplatz mitten in der Innenstadt. Foto: Nadine Pensold
Ein Wasserspielplatz mitten in der Innenstadt. Foto: Nadine Pensold
Ferienzeit ist Ausflugszeit! Sechs Wochen lang stellt die MAZ-Redaktion jede Woche ein lohnendes Ausflugsziel in Teltow-Fläming oder dem Dahmeland vor. Der zweite Teil führt ins Herz von Königs Wusterhausen auf die Mühleninsel:
Dort wartet ein kleines Paradies für Kinder: Ein Wasserspielplatz, der reichlich Spiel- und Planschmöglichkeiten zu bieten hat. Kletteranlagen, Schaukeln, Spielhäuschen und Rutschturm sind liebevoll aus Holz gestaltet worden und bieten viel Platz zum Toben und Verstecken. Das Highlight der Anlage inmitten der Innenstadt: Ein kleiner Wasserlauf, der durch den Spielplatz führt. Mit Schleusen und Klappen kann er umgelenkt und gestaut werden. Mit einem Hebeturm kann man das Wasser nach oben kurbeln, über Brücken rennen und über Findlinge hüpfen. Der riesige Sandkasten lädt zum Kleckerburg-Bau ein.
Sie wollen noch mehr Wasser? Dann packen Sie die Badehose ein und ab an die tollen Badestrände unserer Region. Fünf haben wir jüngst für Sie getestet:
Der MAZ-Badestellen-Test im Dahmeland
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