Wildau: Ex-TH-Präsident will Bürgermeister werden ++ Überraschungsbesuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Gottow ++ Horstbesetzung: Stockente brütet in Storchennest

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich könnte (und ich denke, Sie könnten auch) ein Stück Normalität gebrauchen. Seit mehr als zwei Jahren befinden wir uns in einer Art dauernden Ausnahmezustand. Sah man früher Filme wie “Contagious” über einen weltweiten Seuchenausbruch, war das eben Hollywood. Naja, jetzt ist es unser Leben. Immerhin eines mit sinkenden Inzidenzen.
Und hat man sich damit irgendwie arrangiert, dann wird in unserer Nachbarschaft ein Krieg vom Zaun gebrochen - atomare Muskelspiele inklusive. Ein bisschen “alles wie früher” wäre da doch wirklich nett.
Als ich heute früh zur Arbeit fuhr, erlebte ich ein Stück “Normalität”: Ein orange-weißer Flieger sauste zur Landung am BER über die B96. So nah, dass man glaubte, die Räder des ausgeklappten Fahrwerks berühren zu können. Und wenig später folgte schon der nächste. Es war fast wie früher. Und da fragte ich mich dann doch, ob früher wirklich alles besser war (natürlich nicht).
Wir werden uns mit allem zurechtfinden müssen. Das ist unsere Aufgabe. Vor allem müssen wir das Beste draus machen. Und das klappt am besten, wenn man hilft, wo es nötig ist. Auch für dieses Miteinander haben wir wieder Beispiele gefunden. Mutmacher sozusagen. Und wenn dazu noch die Sonne scheint, es wärmer wird und Blüten sich zeigen, dann kommt es wieder, dieses warme Gefühl, dass alles gut werden wird.
Ich wünsche Ihnen deshalb möglichst frühlingshafte, sonnige Tage! Tipps dazu, wie Sie diese verbringen können, haben wir natürlich auch wieder parat.
Alles Gute für Sie,
Ihr Ekkehard Freytag
Wenn Sie Fragen, Kritik oder Anregungen haben - ich bin ganz leicht zu erreichen: ekkehard.freytag@maz-online.de.
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Krieg in der Ukraine - Auswirkungen in der Region

Jodtabletten, Bunker, Alarmsirenen - so ist LDS für Krieg und Krisen gewappnet
Alla Tokova flüchtete mit ihrer Tochter Daria von Machniwka nach Mittenwalde
21-jährige Mahlowerin fährt Spenden in die Ukraine
Corona-Überblick

Die Corona-Lage am 21. April
Sieben-Tage-Inzidenz:
  • 458,7 (vor einer Woche 718,3) in Dahme-Spreewald
  • 475,7 (vor einer Woche 684,3) in Teltow-Fläming
Freie Intensivbetten:
  • Dahme-Spreewald: 29 Prozent
  • Teltow-Fläming: 15 Prozent
Seit Dienstag (Ostermontag gab es keine Meldungen) haben wurden 912 Neuinfektionen in Teltow-Fläming sowie ein Todesfall gemeldet, derzeit ist ein Covid-19-Patient in intensivmedizinischer Behandlung. In Dahme-Spreewald waren es 795 Neuinfektionen. Es gibt derzeit vier Intensivpatienten, drei müssen beatmet werden.
Teltow-Fläming: Knapp 400 Mitarbeiter in Medizin- und Pflegeeinrichtungen trotz Impfpflicht ungeimpft
Die Nachrichten der Woche

Wildau: László Ungvári verkündet Kandidatur für Bürgermeisteramt
Hohe Energiekosten sorgen für Beratungsbedarf bei der Verbraucherzentrale Brandenburg
In Teltow-Fläming werden noch Interviewer für den Zensus 2022 gesucht
Entscheidung über 9-Euro-Ticket fällt kommende Woche
Amerikanische Faulbrut bedroht Honigbienen
TF: Hunde sollen tote Wildschweine finden
Baurecht für XU Exponential Universtity-Campus in Waßmannsdorf
„Wie eine zweite Haut“: Bei Schneiderin Alla Stritz aus Königs Wusterhausen dreht sich alles um Latex
Luckenwalde: Regisseur Benjamin Gutsche bringt zweite Staffel von „All you need“ heraus
Aufreger der Woche

Das alte Hafenbecken in Motzen. Foto: Andrea Müller
Das alte Hafenbecken in Motzen. Foto: Andrea Müller
In dieser Rubrik präsentieren wir Ihnen jede Woche eine unserer MAZplus-Geschichten, die besonders viel diskutiert wurde, und schalten sie zur kostenlosen Lektüre für Sie frei. Dieses Mal schauen wir dafür nach Mittenwalde: Anwohner der Seebadsiedlung in Motzen stinkt es nämlich gewaltig. Der Schlamm im alten Hafenbecken ist mit Schwermetallen kontaminiert. Besonders in der warmen Jahreszeit war es dort in der Vergangenheit zu extremer Geruchsbelästigung gekommen. „Wir brauchten nur die Tür öffnen, dann rochen wir es schon“, so eine Motzenerin. Besserung sollte nun eine Entschlammung des alten Hafens bringen. Gleichzeitig sollte damit der Beginn einer touristischen Nutzungsmachung gelegt werden. Doch nun stellt sich heraus: Das Vorhaben wird teurer als geplant. Nun steht nicht nur die Säuberung des alten Hafens auf der Kippe, sondern auch das komplette wassertouristische Konzept der Stadt Mittenwalde. MAZ-Reporterin Andrea Müller erklärt, was dahinter steckt.
Das Bild der Woche

Gisbert Schulze (l.) mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Britta Ernst. Foto: Privat
Gisbert Schulze (l.) mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Britta Ernst. Foto: Privat
Prominenter Imbiss-Besuch: Da staunte Gisbert Schulze nicht schlecht. Am Ostermontag stand plötzlich der Bundeskanzler vor ihm und zwar nicht im feinen Anzug sondern in lockeren Trainingsklamotten. „Ich musste zweimal hingucken“, sagt Gisbert Schulze, der in Gottow einen kleinen Imbiss am See betreibt. „Dann habe ich ihn einfach gefragt: Bin ich richtig in der Annahme, dass der Bundeskanzler vor mir steht?“ Die einfache Antwort: Ja. Und auch seine Frau, Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst, war mit von der Partie. Von der aufregenden Begegnung hat er MAZ-Reporterin Victoria Barnack erzählt.
Der Wetterausblick

Die Obstbäume blühen prächtig - wie hier in Mittenwalde. Foto: Andrea Müller
Die Obstbäume blühen prächtig - wie hier in Mittenwalde. Foto: Andrea Müller
Die Prognose für die kommenden Tage beschreibt MAZ-Wetterexperte Karl-Heinz Krebs eher nüchtern: “Es bleibt relativ kühl und die Sonne scheint eher sparsam.” Am Freitag pendelt das Thermometer zwischen 12 und 14 Grad. In der Nacht ist es bei Tiefstwerten von 2 bis 5 Grad meist sternenklar. Samstag gibt’s einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix mit frischen Nordostwind und Sonntag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt. Die nächste Woche bringt uns dann immer noch nicht den Frühling. Wie sich der Wettertrend weiter entwickelt, können Sie in unserem Regio-Wetter nachlesen.
Wohin am Wochenende?

Und schon steht das Wochenende vor der Tür: Nach einer kurzen Arbeitswoche steht nun wieder Freizeit an. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie diese gestalten können.
Bei unserer MAZ-Wanderung geht es dieses Mal nach Trebbin und auf den Rundweg rund um Glau. Entlang der Nuthe läuft man hier vorbei an Wald und Wiesen. Und auch die Friedensstadt liegt auf der Strecke, so MAZ-Autorin Gertraud Behrendt in ihrer Tourenbeschreibung.
An der Nuthe entlang kann man wunderbar wandern. Foto: Gertraud Behrendt
An der Nuthe entlang kann man wunderbar wandern. Foto: Gertraud Behrendt
Gewandert wird auch in Königs Wusterhausen. Im Ortsteil Wernsdorf wird am Sonntag um 10 Uhr die Wandersaison eröffnet. Gemeinschaftlich wird dann zu einem Ausflug um den Wernsdorfer See geladen.
In Sachen Kultur füllt sich der regionale Veranstaltungskalender wieder: Am Samstag startet der Blankenseer Musiksommer mit einem Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie. In Großbeeren feiert der Gemischte Chor sein 50-jähriges Bestehen und lädt am Sonntag zu einem musikalischen Streifzug ein - zu hören gibt’s Klassik, Beatles, Rockballaden und mehr.
Im Rahmen eines Frühjahrskonzerts setzen sich die Musikerinnen und Musiker der Jungen Philharmonie Brandenburg für Frieden ein. Sie spielen am Sonntag in der Mehrzweckhalle in Dahlewitz für die Ukraine.
Viel zu gucken gibt's bei den Modelbahntagen in Mittenwalde. Foto: Verein
Viel zu gucken gibt's bei den Modelbahntagen in Mittenwalde. Foto: Verein
Und auch die Freunde der Miniaturwelten kommen dieses Wochenende auf ihre Kosten: Die Telzer Modellbahnfreunde laden nach langer Coronapause nun wieder zum Mittenwalder Modellbahntag ein. Mehr als 15 Aussteller werden ihre faszinierende Miniwelt präsentieren.
Zum Schluss können Sie wieder in unseren Ausstellungstipps, dem regionalen Kinoprogramm und unseren Wochenend-Empfehlungen schmökern:
Veranstaltungstipps in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming
Leute, Leute

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen jede Woche Menschen aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, die besondere Geschichten zu erzählen haben, die sich in der Region engagieren oder ungewöhnliche Projekte in die Tat umsetzen: 
Ludwigsfelde: Werner Jeschke schreibt fast jeden Tag ein Gedicht
Jüterbog: Student Jonas Binder absolviert Praktikum im Heimatmuseum
LDS: Kitaeltern-Beiratsvorsitzender Aaron Kehlert kämpft für Kita-Rechtsreform
Unsere Feuerwehr

Mit der Serie „Unsere Feuerwehr” stellen wir die freiwilligen Feuerwehren in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming vor, blicken in die Gerätehäuser, die Chroniken und stellen die Besonderheiten der ehrenamtlichen Brandschutztruppen unserer Region vor. In dieser Woche hat MAZ-Reporterin Franziska Mohr bei den Kameradinnen und Kameraden Halbe vorbeigeschaut:
Bei der Tages-Einsatzbereitschaft musste die Feuerwehr Halbe noch nie passen
Kameraden üben das Kettensägen im Wald bei Löpten
Ortswehrführer: „Absolute Profis bei Waldbränden“
Jetzt wird's tierisch

Einer der Groß Machnower Störche im neuen Nest. Foto: Udo Böhlefeld
Einer der Groß Machnower Störche im neuen Nest. Foto: Udo Böhlefeld
Ein tierisches Drama hat sich in den vergangenen Tagen in Groß Machnow zugetragen: Es kam zu einer Hausbesetzung. Naja, streng genommen war es eine Horstbesetzung. Eine Stockente hatte es sich in einem Strochnest gemütlich gemacht und brütet wohl schon seit Anfang April ihren Nachwuchs in luftiger Höhe aus. Die angestammten Nestbewohner hatten nun das Nachsehen. Und so sehr Familie Adebar versuchte, ihr Zuhause zurückzuerobern, so vehement setzte sich die Ente zu Wehr. MAZ-Autor Udo Böhlefeld konnte aber auch von einem Happy End berichten: Das vertriebene Storchenpaar hat mittlerweile ein neues Nest gebaut - ihren eigentlichen Wohnsitz haben sie dennoch weiter im Blick.
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